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Eine bessere Welt ist machbar!

ZUKUNFTSFORUM 2016: Zur Dokumentation unseres Aktionsforums FFB vom 6.11.16
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Aktuelle TERMINE werden ab jetzt auf unserer
Webseite ffbaktiv.de veröffentlicht
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Aktueller Barometerstand: 57.000 Euro.
Hier geht's zur Seite
SPENDENSAMMLUNG „Eine Berufsschule für Mädchen für das vom IS zerstörte Kobanê“
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MEDIKAMENTENSAMMLUNG - SOLIDARITÄT mit den MENSCHEN in GRIECHENLAND
Erste Sammelstellen in Fürstenfeldbruck:
• Hans-Jürgen Buber, Dachauerstr. 42, Tel.: 08141-5346873 oder 0171-6822801
• EINE-WELT-CAFÉ, Heimstättenstr. 24, DO+FR 17-19 Uhr
• Bürgerpavillon, Heimstättenstr. 24, ab 17. August, Tel.: 08141-224775; 0162-2491542
• Büro BRUCKER FORUM, St.-Bernhard-Kirche, St.-Bernhard-Str. 2, Tel.: 08141-44994
• Stadtbibliothek Aumühle, Bullachstraße 26, Mo-Fr 10-18 Uhr, Tel.: 08141-44923
Ausführliche Infos auf der Seite MEDIKAMENTENSAMMLUNG.
ZDF-Reportage vom Spendentransport der "Griechenlandhilfe".
Zur Seite
GRIECHENLANDSOLIDARITÄT.
Petition
unterschreiben!
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Samstag, 29. April 2017
Appell unterzeichnen gegen die Panzerfabrik zur Bewaffnung von Präsident Erdogans Armee gegen Kurdistan

Samstag, 29. April 2017
Brasilien – Machtvoller Generalstreik

Samstag, 29. April 2017
Ein UN-Bericht warnt vor katastrophalen Auswirken von Pflanzenschutzmitteln auf die Umwelt, Mensch und Gesellschaft

Montag, 24. April 2017
Petition Bundestag: Flüchtlinge dürfen nicht über Jahre von ihren Angehörigen getrennt werden

Freitag, 21. April 2017
Das Politcafe des Sozialforums Amper entfällt am Samstag, 22.4.

Donnerstag, 20. April 2017
Petition „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“ fordert Rückkehr zum Völkerrecht und ein Ende der Gewalt

Mittwoch, 19. April 2017
Monsanto-Tribunal verkündet Rechtsgutachten

Samstag, 15. April 2017
BR: Ostermärsche in Bayern. Rund 2.000 Demonstranten auf Bayerns Straßen

Montag, 10. April 2017
Verkehrsminister Dobrindt: "Schluss mit schmutzig!"

Montag, 3. April 2017
Bundesregierung plant die radikale Entrechtung Asylsuchender

Freitag, 31. März 2017
Neue Berichte aus dem isw

Donnerstag, 23. März 2017
nicht schweigend zusehen, wenn in der Türkei die Demokratie abgeschafft wird

Donnerstag, 23. März 2017
Generationengerechtigkeit wieder herstellen - Die gesetzliche Rente solidarisch finanzieren!

Samstag, 18. März 2017
Ostermarsch München 2017

Freitag, 17. März 2017
Der 25. März ist der 60. Geburtstag der EU ...

Freitag, 17. März 2017
Die Menschen gehen hier langsam zugrunde

Dienstag, 7. März 2017
Monsanto Tribunal: Rechtsgutachten am 18. April

Am 15. und 16.Oktober 2016 versammelten sich über 30 Zeugen und Experten aus aller Welt beim Monsanto Tribunal in Den Haag. Sie präsentierten ihre Zeugenaussagen und Analysen der Effekte von Monsanto´s Geschäftspraktiken vor einem 5-köpfigen Richterteam aus verschiedenen Ländern. Das gesammelte Material der Zeugen und Experten zu dem Schaden, verursacht durch Monsanto, war so umfangreich, dass die Richter sich diesem die letzten 18 Wochen, die vergangen sind, gewidmet haben, um sorgfältig zu überlegen und alles zu bewerten. Am 18. April werden die Richter des Monsanto Tribunals öffentlich die Schlussfolgerungen und juristischen Empfehlungen ihrer Arbeit als zivilgesellschaftliches Tribunal präsentieren. Wir werden die Veranstaltung auf Englisch, Französisch, Deutsch und Spanisch live übertragen. Es wird nachmittags stattfinden (nach Mitteleuropäischer Zeit), in Amerika wird es also am Morgen sein, in Asien am Abend (nachts in Australien, Entschuldigung dafür).
Wir freuen uns auf ein sehr interessantes Rechtsgutachten. Erinnern wir uns an die Schlussworte von Richterin Tulkens, ehemalige Vize-Präsidentin des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte und Vorstand des Monsanto Tribunals im Oktober: "Es [das Rechtsgutachten] wird sich an Monsanto und an die Vereinten Nationen richten. Von diesem Rechtsgutachten ausgehend können andere Rechtsprechungen einbezogen werden und weitere Richter werden sich einschalten. Wir, wie die Richter [am Monsanto Tribunal] gesehen haben, haben gehört, zur Kenntnis genommen und uns beraten. Es gibt die Chance, dass das internationale Recht neue Bereiche wie diejenigen, die zu Ökozid gehören, berücksichtigen wird."
Sicher stellen, dass Bayer die volle Verantwortung im Falle der Monsanto-Verschmelzung trägt – Brief an das EU-Kartellamt
Wie Sie sicher wissen, planen Bayer und Monsanto die Verschmelzung zu einem noch größeren agrarchemischen Saatgut-Giganten. In der ganzen Welt gibt es Proteste gegen diese Machtkonzentration, von Bauernverbänden, NGO´s und beunruhigter Menschen. Um grünes Licht für den Zusammenschluss zu bekommen, müssen die Kartellämter in ungefähr 30 Ländern zustimmen. Es wird erwartet, dass Bayer diese Anfrage an die EU im Laufe dieses Monats stellt.
Der Brief der Organisatoren des Monsanto Tribunals fordert das Kartellamt dazu auf, die Ergebnisse dieses internationalen Richterrates in ihren Entscheidungsprozess miteinzubeziehen. “Das Rechtsgutachten der Richter könnte nach sich ziehen, dass neue Haftungsfälle gegen Monsanto bei regulären Gerichten eingereicht werden. Jedoch, in der Vergangenheit haben wir gesehen, dass Konzerne Fusionen nutzen, um ihre rechtlichen Verantwortungen zu umgehen. Der Bhopal-Fall in Indien steht als besonders beunruhigendes Beispiel hervor. Bis heute übernimmt Dow Chemical keine volle Verantwortung für die Katastrophe, die 1984 geschah, obwohl er 2001 mit Union Carbide Corporation verschmolz, der für das tödliche Gasleck in Bhopal verantwortlich war. Wir fordern Sie auf, sicher zu stellen, dass im Falle einer möglichen Fusion Bayer die volle Verantwortung für alle Handlungen und Konsequenzen von Produkten, Produktionsmethoden und Verschmutzung übernimmt, die von Monsanto und seinen Produkten auf Gesundheit und Umwelt verursacht wurden, in bestehenden und kommenden Haftungsfällen.“
Anfeindungen gegen Zeuge des Tribunals nach Protesten beendet
Einer der Zeugen am Monsanto Tribunal – der argentinische Forscher Dr. Damian Verzeñassi wurde vom Dekan der Universität von Rosario schikaniert, direkt nach den Anhörungen des Tribunals. Sein Büro wurde mit Ketten verschlossen und zwei Mitglieder seines Teams wurden gefeuert. Die Angelegenheit erregte eine Menge Aufsehen sowohl in Argentinien, als auch international. Schließlich wurden die Anfeindungen gestoppt und das Büro wieder geöffnet. Der Doktor und sein Team arbeiten an sehr wichtigen Forschungen zu den Auswirkungen von Pestiziden auf die Gesundheit. Sie können seine Aussage am Tribunal hier finden. Seine Reaktion nach den Vorfällen: “Vielen Dank für die Unterstützung. Die Solidarität, die wir erhielten, war sehr wichtig für uns.“
GVOs sind im Wesentlichen nicht gleichwertig: neue Forschung
Im Januar dieses Jahres wurden zwei bahnbrechende Studien zu den Risiken von GVOs und Glyphosat veröffentlicht. Die erste fand heraus, dass genetisch veränderter Mais, NK 603 im Wesentlichen nicht gleichwertig zum nicht genveränderten Gegenstück ist, was gegen die Ansprüche von GVO-Verfechtern geht. Das ist sehr wichtig, weil die Annahme, dass es keinen bedeutenden Unterschied zwischen GVOs und anderen Pflanzen gäbe, die Basis der (fehlenden) GVO-Verordnung ist. Die zweite Studie ergab, dass Glyphosat, der Hauptinhaltsstoff in Monsanto´s Unkrautvernichtungsmittel Roundup, ernsthaftes Leberversagen verursachen kann – und zwar bei bereits tausendfach niedrigeren Dosen als das Gesetz erlaubt.
Dr. Michael Antoniou, Leiter der Genexpressions- und Therapie-Gruppe am King´s College London in England, leitete die bahnbrechende Studie. Er ist außerdem Co-Autor von GVO Mythen und Wahrheiten, einer auf Beweise gestützten Untersuchung der Ansprüche, die für die Sicherheit von genetisch verändertem Pflanzgut gemacht wurden. Diese kann auf der Website von GMWatch gefunden werden oder auch als sehr interessantes Buch.
Die Webseite: www.monsanto-tribunald.org

Sonntag, 5. März 2017
foodwatch.de informiert

Über die Vereinbarungen zwischen Handelsunternehmen und ihren Lieferanten wird in der Branche üblicherweise geschwiegen. Doch foodwatch hat jetzt einen Brief zugespielt bekommen, den Aldi Süd an die Hersteller seiner Eigenmarken geschickt hat. Darin fordert der Discounter seine Lieferanten auf, jetzt "Maßnahmen zur Reduzierung der Glyphosatgehalte in den an Aldi Süd gelieferten Eigenmarken zu ergreifen". Schon jetzt gibt es in der EU Grenzwerte für Glyphosat-Rückstände - Aldi Süd will aber "mittelfristig" erreichen, dass seine Produkte höchstens noch mit 20 Prozent der erlaubten Werte belastet sind! Im Streit um den Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft ist das natürlich kein kompletter Durchbruch - doch das knappe Schreiben zeigt, dass sich beim Thema Glyphosat etwas tut. Und vor allem: dass der öffentliche Druck Wirkung zeigt! Denn nur darauf ist der Vorstoß von Aldi Süd zurückzuführen. Das Unternehmen selbst erklärt: "Mögliche gesundheitliche Risiken von Glyphosat sowie die Auswirkungen auf die Umwelt sind stark umstritten, weshalb der Wirkstoff permanent in den Medien vertreten ist." Das zeigt einmal mehr: Wenn wir hartnäckig dran bleiben, können wir auch etwas erreichen! Glyphosat darf - genauso wie andere potenziell schädliche Pflanzenschutz-Wirkstoffe - nicht weiter zugelassen sein. Bitte unterstützen Sie daher jetzt unseren Appell an den EU-Gesundheitskommissar!
Glyphosat ist äußerst umstritten. Krebsforscher der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben den Wirkstoff als "wahrscheinlich krebserregend" beim Menschen eingestuft. Seitdem kocht der Protest in der Zivilbevölkerung hoch - eine Europäische Bürgerinitiative für ein Verbot von Glyphosat hat bereits mehrere hunderttausend Unterschriften erzielt.
Richtig ist, dass beispielsweise die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA die Einschätzung der WHO-Forscher nicht teilt. Doch gerade für solche Fälle gibt es das europäische Vorsorgeprinzip: Wenn seriöse Zweifel an der Sicherheit einer Substanz bestehen, darf sie nicht eingesetzt werden - und genau das ist bei Glyphosat der Fall! Dass Aldi Süd mehr unternimmt als die Europäische Kommission, sollte uns zu denken geben. Wir finden: Die EU darf den Gesundheitsschutz nicht den Unternehmen überlassen. Denn als Verbraucherinnen und Verbraucher wollen wir nicht davon abhängig sein, ob sich irgendwann einmal jeder Handelskonzern oder jeder Hersteller verantwortlich verhält. Wir wollen, dass vermeidbare Gesundheitsrisiken auch wirklich vermieden werden! Solange Zweifel an der Sicherheit von Glyphosat und anderen Pestizid-Wirkstoffen bestehen, darf es für sie keine Zulassung geben!
Wenn Sie diese Auffassung teilen, unterschreiben Sie bitte jetzt unseren Brief an die EU-Kommission: Bitte Überschrift anklicken.

Mittwoch, 1. März 2017
Türkischer Terror gegen Freiheit und Demokratie

Deniz’e özgürlük! Freiheit für Deniz! Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan ist ein Feind der freien Presse. Mittlerweile sind auch ausländische Medienvertreter vor ihm nicht mehr sicher. Das ist mit der Inhaftierung von Deniz Yücel deutlich geworden. So wie der Welt-Korrespondent sitzen mehr als 150 Journalisten in türkischen Knästen, die festgenommenen Kollegen der Oppositionszeitung Cumhuriyet sind seit 120 Tagen in Isolationshaft. 100.000 Andersdenkende hat er aus dem Staatsdienst entfernen und Zehntausende einsperren lassen. Ebenso erging es vielen Künstlern, Schriftstellern, kulturell tätigen Jugendlichen und tausenden kurdischen Einheimischen, deren demokratisch gewählten Bürgermeister abgesetzt wurden, deren Wohnviertel beschossen und die von rechtsradikalen Milizen ermordet worden.
Petition unterschreiben: Bitte Überschrift anklicken.
Infos: https://twitter.com/hashtag/FreeDeniz?src=hash

Dienstag, 28. Februar 2017
Neues aus dem isw

Neues aus dem isw – Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung e.V. München:
Text von Fred Schmid zur Entwicklung der Profite und der Dividenden bei den deutschen Konzernen. Während die von Löhnen und Gehältern lebenden Beschäftigten darauf verwiesen werden, dass ihre Bezüge im letzten Jahr womöglich 2 % Realzuwachs erleben, haben sich die Profite der 30 DAX-Konzerne im letzten Jahr um fast 50% erhöht. Zwei Aktionärsfamilien, die Quandts bei BMW und die Porsche-Piechs bei VW, haben allein an Dividende für das letzte Jahr über eine Milliarde Euro erhalten. Leistung lohnt sich eben, wie man auch beim Ex-Chef von VW, Winterkorn, sehen kann. Er erhält 3.100 Euro Rente – am Tag. Es ist ein betrügerisches System. Winterkorn, der im betrügerischen Konzern jahrelang die Kommandos gab, erhält über eine Million Euro im Jahr allein als Rente. Und die BMW-Aktionärsgranden Quandt und Klatten erhalten eine Dividende, für die 127.500 BMW-Angestellte bei einem angenommenen Gehalt von 60.000 Euro ein Jahr lang arbeiten müssen. Das nennt man wie? Soziale Marktwirtschaft.
In einem zweiten Teil präsentieren wir Informationen zur eben abgehaltenen „Münchner Sicherheitskonferenz“. Walter Listl, Mitarbeiter des isw, sprach bei der Auftaktkundgebung des Friedensbündnisses gegen die Konferenz. Seine Rede drucken wir ab. Wolfgang Blaschka nimmt sich die Konferenz und die Aktionen dagegen satirisch vor. Beide treibt die Sorge, dass Europas und vor allem Deutschlands politische Eliten das „America First“ des Präsidenten Trump für einen eigenen Super-Nationalismus nutzen wollen.
Conrad Schuhler untersucht, wie der Trump-Effekt die europäische Rechtsentwicklung befördert. Eine der Fragen, die LeserInnen immer wieder stellen, lautet: Haben Trump und seine Förderer Weltherrschaftspläne oder wollen sie die soziale Lage der arbeitenden Bevölkerung verbessern? Schuhler argumentiert, dass „America first“ nicht bedeutet, dass die USA sich auf sich zurückziehen wollen, sondern dass sie die dominante Macht in der Weltpolitik einnehmen und ausbauen wollen. Den europäischen Rechtskräften gibt der „Trump-Effekt“ Auftrieb. Es gibt eine enge Korrelation von Fortschreiten der neoliberalen Globalisierung, wachsender sozialer Ungleichheit gerade in den Industrieländern und dem Erstarken der Rechten. Diese Tendenz ist in der Struktur der kapitalistischen Globalisierung selbst angelegt.
Für den und die, die sich eine langfristige Planung ihrer Wochenenden vornehmen, haben wir eine vielleicht relevante Information: Am 24.6. führt das isw sein nächstes Forum im DGB-Haus in München durch. Thema: Globaler Umbruch – Protektionismus? Rechtsextremismus? Krieg? Referenten: Leo Mayer: Die aktuelle Struktur des globalen Kapitalismus. Stephan Lessenich: Der Norden lebt über die Verhältnisse des Südens. Conrad Schuhler: Ist eine andere Welt möglich – solidarisch, friedlich, demokratisch, nachhaltig?
Die Berichte: www.isw-muenchen.de
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Der Vortrag von Conrad Schuhler: „Trump und die europäische Rechtsentwicklung, Lügen haben lange Beine“, den er am Fr, 24.2., im Eine-Welt-Zentrum, hielt, ist hier nachzulesen: Bitte Überschrift anklicken.

Sonntag, 26. Februar 2017
Unerhörte Redebeiträge

Im Umfeld der Münchner Sicherheitskonferenz: Eugen Drewermanns Rede auf dem Marienplatz: Es gibt nur einen Weg zum Frieden – Mit dem Frieden endlich anzufangen und mit dem Krieg aufzuhören. Lisa Fitz‘ Rede auf dem Karlsplatz: Wir müssen den Kriegsprofiteuren und ihren Handlangern immer und immer wieder die rote Karte zeigen.
Im Laufe der letzten Woche wurde in den „Qualitätsmedien“ viel berichtet und diskutiert über beinahe alle Redebeiträge der großen und kleinen Haupt- und Nebendarsteller der Münchner Sicherheitskonferenz, von Angela Merkel und Mike Pence über Jens Stoltenberg und Sergey Lavrov bis Bono und Bill Gates.
So gut wie gar nicht Thema waren aber die Protestaktionen vor den Toren des Bayrischen Hofs, in dem die Konferenz stattfand. Dabei waren gerade auch dort Redebeiträge zu hören, die eine breite Aufmerksamkeit verdient hätten.
Die Reden zum Nachhören: Bitte Überschrift anklicken.

Mittwoch, 22. Februar 2017
Interview mit Edward Snowden

Vollständiges acTVism-Interview mit Edward Snowden in drei Teilen (deutsche Fassung): Die Geschichte der Geheimdienste – Teil 1; Deutschland & BND, Donald Trump, Obamas Amtszeit, Freiheit & Aktivismus – Teil 2; Alltag im Exil, Antiterror-Gesetze und die Verantwortung des Einzelnen – Teil 3. Edward Snowden ist ein ehemaliger Geheimdienstmitarbeiter, der über fast ein Jahrzehnt der CIA, NSA und DIA als Fachexperte für Technologie und Cybersicherheit diente. Im Jahr 2013 enthüllte er, wie die NSA, ohne den Verdacht auf jegliches Fehlverhalten, private Aufzeichnungen von Milliarden von Menschen beschlagnahmte, was zu den erheblichsten Reformen der US-Überwachungspolitik seit 1978 führte. Er hat Auszeichnungen für Mut, Integrität und öffentlichen Dienst erhalten und wurde von „Foreign Policy“ als weltweit führender Denker des Jahres 2013 bezeichnet. Heute arbeitet er an Methoden zur Durchsetzung von Menschenrechten durch die Anwendung und Entwicklung neuer Technologien. Seit Februar 2014 ist er Teil des Vorstands der „Freedom of the Press Foundation“. Er wurde dafür mehrfach von nichtstaatlichen Organisationen ausgezeichnet und für den Friedensnobelpreis nominiert.
Hier zu sehen: Bitte Überschrift anklicken.

Montag, 20. Februar 2017
"Keine Ausreden mehr, Aufnahme jetzt" ...

... war das Motto, unter dem bis zu 500.000 Menschen in der die katalanischen Metropole Barcelona demonstriert haben. Es dürfte die bisher größte Demonstration in Europa für die "Aufnahme von Flüchtlingen und für offene Grenzen" gewesen sein. Die Zahlen gehen zwar auseinander, doch sie bleiben hoch. Nach Angaben der Polizei haben 160.000 und nach Angaben der Veranstalter etwa eine halbe Millionen Menschen am Samstag die katalanische Metropole Barcelona überflutet ... Organisiert hatte den riesigen Marsch die Initiative "Casa Nostra, casa vostra" (Unser Haus ist euer Haus), hinter der katalanische Jugendliche stehen, die Flüchtlinge aufnehmen wollen. "Wir wollen, dass sie sich hier zu Hause fühlen, um den erlittenen Schmerz zu vergessen", erklärte Meera M. Zaroor der Menge, die selbst vor drei Jahren aus Syrien nach Katalonien geflüchtet war ... Die solidarische "marea azul" (blaue Flut) wälzte sich ihrerseits in festlicher Stimmung durch die Stadt hinunter zum Strand Barceloneta. Bewaffnet waren die Menschen mit blauen Spruchbändern, Schildern und katalanischen Fahnen. "Keine Toten mehr" oder "Nicht Wohltätigkeit, sondern Solidarität" stand darauf.
Der Bericht: Bitte Überschrift anklicken.

Montag, 20. Februar 2017
Münchner Unsicherheitskonferenz 2017

„Insgesamt beteiligten sich an den Aktionen der Friedensbewegung nach Angaben der Veranstalter rund 4.000 Menschen. Die Polizei sprach von 1.900 Teilnehmern. Die Proteste wurden nicht nur kleingeredet, sondern auch behindert.“ (Quelle: www.jungewelt.de/2017/02-20/001.php)
Drinnen Konfrontation und Aufrüstung, draußen kreativer Protest für Frieden: Die Kriegsgegner und Friedensfreunde draußen auf den Straßen Münchens ließen sich nicht vom Treiben der Rüstungslobby infizieren. Zu mehreren Tausend stellten sie dem westlichen Militärbündnis getrost den Totenschein aus und forderten „Frieden statt NATO“. Ihr prinzipielles „Nein zum Krieg“ schloss auch die Forderung mit ein: „Raus aus den EU-Militärstrukturen“ und „Bundeswehr abschaffen“. Und selbstverständlich: „Rüstungsexporte verbieten“. Denn ohne die würde sich die Rüstungsindustrie nicht lohnen; sie könnte zu ziviler Produktion konvertiert werden ...
Ludo Vici ließ Bertolt Brecht mit einer Keuner-Geschichte zu Wort kommen: „Herr K. hielt es nicht für nötig, in einem bestimmten Lande zu leben. Er sagte: „Ich kann überall hungern.“ Eines Tages aber ging er durch eine Stadt, die vom Feind des Landes besetzt war, in dem er lebte. Da kam ihm entgegen ein Offizier dieses Feindes und zwang ihn, vom Bürgersteig herunterzugehen. Herr K. ging herunter und nahm an sich wahr, dass er gegen diesen Mann empört war, und zwar nicht nur gegen diesen Mann, sondern besonders gegen das Land, dem der Mann angehörte, also dass er wünschte, es möchte vom Erdboden vertilgt werden. „Wodurch“, fragte Herr K., „bin ich für diese Minute ein Nationalist geworden? Dadurch, dass ich einem Nationalisten begegnete. Aber darum muss man die Dummheit ja ausrotten, weil sie dumm macht, die ihr begegnen.“
Quelle und der ganze Bericht: Bitte Überschrift anklicken.

Sonntag, 19. Februar 2017
Deutsche Finanzierung von Atomwaffen

„Die deutschen Banken reden ständig von unternehmerischer Verantwortung. Wenn sie das ernst meinen, dann sollten sie sofort ihre Finger von Atomwaffen-Firmen lassen“, so Martin Hinrichs von der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) Deutschland. „Es ist unverständlich, dass für Atomwaffen nicht mindestens so strenge Maßstäbe gelten wie für Streumunition. Diese Waffen sind direkt auf die Zivilbevölkerung gerichtet. Die internationalen Spannungen erhöhen die Gefahr eines neuen Hiroshimas. Jeder Beitrag zum atomaren Wettrüsten ist unverantwortlich.“ ... Das Thema „Atomwaffen-Finanzierung“ wurde im Februar 2016 von der Initiative Nachrichtenaufklärung zum wichtigsten vernachlässigten Nachrichtenthema des Jahres gewählt ... Spitzenreiter ist mit 4,8 Milliarden Euro die Deutsche Bank, gefolgt von der Allianz (1,6 Milliarden) und der Commerzbank (1,5 Milliarden). Übersicht über die Investitionen seit Januar 2013: Finanzinstitut Mio. Euro, Allianz € 1.654, BayernLB € 381, Commerzbank € 1.542, Deka-Gruppe € 271, Deutsche Bank € 4.877, DZ Bank € 62, Helaba € 173, KfW € 62, Landesbank Baden-Württemberg € 62, Siemens Financial, Services € 154
Quelle: Don’t Bank on the Bomb, PAX, Dezember 2016. Der ganze Bericht: Bitte Überschrift anklicken.

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