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Eine bessere Welt ist machbar!

Filme des Teams "engagiert in ffb"
Kino-Filme für eine bessere Welt
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Sonntag, 26. April 2015
Vortrag: Der Krieg, der Soldat und unser Gewissen

KULTURRAUM RONDO - Kunst Kultur Politik
Mitveranstalter: DGB und GEW Kreisverband FFB, KAB - Kath. Arbeitnehmerbewegung FFB. Donnerstag, 7. Mai, 19.30 Uhr, Forum 31, Heimstättenstr. 31, FFB
Der Krieg, der Soldat und unser Gewissen. Vortrag von Jürgen Rose, Oberstleutnant der Bundeswehr a. D. und Publizist, über den Krieg um unsere Köpfe: Wie wir kriegsreif gemacht werden - Propaganda in Politik und Medien.

Aus Anlass des Kriegsendes und der Befreiung vom Faschismus vor siebzig Jahren spricht Jürgen Rose über die verhängnisvolle Entwicklung der deutschen Politik in Richtung Aufrüstung und Kriegsbeteiligung – vom „Nie wieder Krieg“ bis hin zu internationalen Bundeswehreinsätzen, die angeblich dem Frieden und unserer Sicherheit dienen. Wie darf, soll, muss ein Soldat handeln, wenn seine militärische Führung ihn in einen Krieg befiehlt, in dem Menschen getötet und verwundet werden? Wenn es sich dabei möglicherweise oder offensichtlich um einen Angriffskrieg handelt, der ein völkerrechtliches Verbrechen ist und der weitere Gewalttaten entfesselt? Journalisten und Politiker erklären uns Kriegseinsätze als Ultima Ratio, in denen viele Unschuldige sterben, bleiben selbst aber ungeschoren. Wie können, sollen, müssen wir darauf antworten?
Eintritt frei.
Das Programm: Bitte Überschrift anklicken.

Sonntag, 19. April 2015
Zehntausende bei Anti-TTIP-Protesten in Deutschland

Zentrale Demonstration für 10. Oktober in Berlin geplant / Ein Kultur-Aktionstag in FFB findet statt am Tag der kulturellen Vielfalt, den 21. Mai.
Meldungen vom Aktionstag in Deutschland: 18.04.2015
attac.de spricht von 23.000, der BUND von 17.000, das ZDF von rund 20.000 in München

10.000 in Wien
4.000 in Berlin
3.500 in Graz
2.000 in Leipzig
2.000 in Nürnberg
1.200 in Kassel
1.100 in Stuttgart
Beim weltweiten Aktionstag am heutigen Samstag protestieren Menschen in 45 Ländern gegen TTIP, CETA, TiSA und andere Freihandelsabkommen. Allein in Deutschland laufen mehr als 230 Demonstrationen, Kundgebungen und Aktionen – an den meisten sind Attac-Gruppen beteiligt. Weltweit sind es über 750 Aktionen auf allen Kontinenten.
In München demonstrieren momentan 23.000 Bürgerinnen und Bürger gegen die geplanten Freihandelsabkommen der EU mit den USA und Kanada. Weiterer In Berlin bildeten 4.000 Teilnehmer_innen eine Menschenkette, in Leipzig beteiligen sich 2.000 Menschen an einer Demonstration, in Nürnberg sind ebenfalls 2.000 Teilnehmer_innen auf der Straße, in Stuttgart 1.100, in Frankfurt am Main sind es 700. In zahlreichen anderen Städten wie Köln, Bochum, Bremen, Heidelberg und Tübingen, aber auch in ländlichen Gegenden wie etwa dem Schwalm-Eder-Kreis protestieren jeweils mehrere hundert.
Quelle attac Deutschland: Bitte Überschrift anklicken.

Mittwoch, 25. März 2015
Videos: Gefahr von rechts / Theater gegen TTIP

Bürgerrecht statt Konzerndiktatur. Kurzauszüge aus dem Gastspiel der Theatertruppe BERLINER COMPAGNIE in Puchheim, am 15. März 2015: "STILLE MACHT. Eine Lobbyisten-Komödie mit Schmachtfetzen & Evergreens". Im 8,46-Minuten-Video zeigen wir entlarvende Szenen aus dem Gastspiel im PUC.
Die Pressemedien glänzten durch Abwesenheit und hatten es nicht nötig, auch nur eine kleine sachlichen Notiz zu veröffentlichen. 2 Berichte vom Theaterabend sind hier einzusehen: www.dropbox.com/s/eugwl47xgytvw33/Theater%20BC%20Bericht.pdf?dl=0.

Robert Andreasch, Journalist und Mitarbeiter bei A.I.D.A. (Antifaschistische Informations- und Dokumentationsstelle München e.V.) berichtete auf einer Veranstaltung in FFB über die verschiedenen Propagandaaktionen und -methoden der radikalen Rechten und ihren Einfluss bis hinein in die sogenannte bürgerliche Mitte. Im 10-Minuten-Video haben wir seine wichtigsten Aussagen festgehalten.
Zu unsren Videos: bitte Überschrift anklicken.

Montag, 23. März 2015
Offener Brief an die Bundeskanzlerin

In einem aus Anlass des Treffens mit Alexis Tsipras in Berlin an Angela Merkel gerichteten offenen Brief fordern 1400 Personen aus den deutsch-griechischen Lebenswelten einen Kurswechsel in der deutschen Griechenlandpolitik.
„Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel,
Sie finden in der Anlage einen Appell von Deutsch-Griechen (das heißt eingewanderten Griechen) und Griechen-Deutschen (das heißt Philhellenen), der von mehr als 1350 Personen in gänzlich überparteilichem Geist getragen wird. Dieser Appell unterscheidet sich von ähnlichen dadurch, dass er die besonderen historischen und kulturellen Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern (die zu den wichtigsten nach den deutsch-französischen zählen) betont – sowie die besonderen Verpflichtungen, die sich daraus für Deutschland ergeben. Er unterscheidet sich auch dadurch, dass er mit Klartext argumentiert. Er richtet sich sowohl an die mediale wie an die politische Klasse. Alle 10 Punkte des Appells, der bereits vor der Wahl vom 25.1.2015 initiiert wurde, sind nach der Wahl erst recht aktuell und bestätigt worden. Wir wenden uns jetzt an Sie als die Entscheiderin letzter Instanz für die politische Problematik. Es geht dabei also in erster Linie um die Punkte 8, 9 und 10 unseres Appells: Schuldenerlass und Verhandlungen auf Augenhöhe statt mit einer alten oder neuen Troika …“
Der ganze Brief: Bitte Überschrift anklicken.
Der Appell: http://appell-hellas.de

Wie wir von der Propagandapresse manipuliert werden:
http://www.heise.de/tp/news/Brandstifter-Tsipras-weil-er-nicht-bei-den-Armen-sparen-will-2527944.html und
www.nachdenkseiten.de/?p=24698#more-24698

Samstag, 15. November 2014
"Unsere Heimat, ein Ort, an dem Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft keine leeren Worthülsen sind"

Flüchtlinge: sie kommen in höchster Not zu uns. Und doch gibt es mißgünstige und unfreundliche Mitbürger, die ihnen ablehnend gegenüber stehen. Die politischen Verwaltungen in FFB und Emmering haben darum allen Einwohnern einen aufklärenden Brief zukommen lassen. Ein kurzer Auszug: "Wir – Landrat Thomas Karmasin, die Bürgermeister Klaus Pleil und Dr. Michael Schanderl und alle im Stadtrat von Fürstenfeldbruck und im Gemeinderat von Emmering vertretenen Parteien – sind uns der Außergewöhnlichkeit der Situation voll und ganz bewusst, in der sich unsere Gemeinden über die nächsten Jahre befinden werden. In diesen Jahren werden viele Menschen Emmering und Fürstenfeldbruck als den Ort erleben, an dem sie das erste Mal seit Wochen, Monaten oder gar Jahren der Angst und Entbehrung endlich wieder in Ruhe durchatmen und neue Kraft schöpfen können. Wir bitten Sie darum, jede einzelne Asylbewerberin und jeden einzelnen Asylbewerber als das zu betrachten, was sie bzw. er ist: ein einzigartiger Mensch, mit einem einzigartigen Schicksal und einer einzigartigen Persönlichkeit."
Der ganze Brief an die Brucker und Emmeringer Einwohner ist hier nachzulesen: Bitte Überschrift anklicken.

"Porträt - Hamado Dipama kam als Flüchtling nach Deutschland. Heute kämpft er gegen den Alltagsrassismus der Gesellschaft": www.freitag.de/autoren/franziska-schultess/der-streitbare

Das fantastische Konzert mit der Gruppe Insingizi: "Shosholoza - Be a Mensch":
www.youtube-nocookie.com/embed/7f0UWHCHR9Q?rel=0

Dienstag, 28. Oktober 2014
Videos: Demo und Kundgebung gegen TTIP in Bruck

Videos von der Demo und Kundgebung gegen TTIP & Co. in FFB: Ausgewählte Rede- und musikalische Beiträge im Vimeo-Studio des Sozialforum Amper. Bitte Überschrift anklicken.


Freitag, 26. September 2014
Europaweite Unterschriftensammlung gegen TTIP

Unterschriftensammlung gegen TTIP, CETA, TiSA - die Un/Freihandelsagenda der Konzerne: Konzernmacht zurückdrängen! Mensch und Umwelt vor Profit!
Bürgerinnen und Bürger nehmen ihre demokratischen Rechte wahr und zeigen den uneinsichtigen und manipulierbaren Politikern und Funktionären, wer der Souverän im Staate ist. Die schwarz-rote Bundesregierung, die Bundestagsmehrheit aus CDU/CSU und SPD, der Bundesrat, die EU-Kommissare sowie das EU-Parlament, welche bisher dem in den TTIP-, CETA-, TISA- und anderen, ähnlichen Freihandelsverträgen vorgesehenen massiven Demokratie-, Sozial- und Rechteabbau sowie der Absenkung von Arbeits-, Bildungs-, Umwelt-, Gesundheits- und Lebensmittelstandards ernsthaft nichts entgegenhalten, liefern uns durch ihr nicht legitimiertes, angeblich alternativloses Verhalten, den Interessen der Großkonzerne und Finanzlobbyisten aus. Sie werden sich noch wundern, wie schnell die souveränen Bürgerinnen und Bürger lernen, dass jetzt die Zeit zum Widerstand gekommen ist.
Tragen Sie deshalb, falls Sie das noch nicht getan haben, durch Ihre Unterschrift in Ihrem eigenen Interesse, dem Ihrer Familien, Partner oder Partnerinnen, Kinder und Enkel, zu einem überragenden Erfolg der EBI gegen die Freihandelsabkommen bei. Motivieren Sie Ihre Verwandten, Freunde, Kollegen und Bekannten, die EBI ebenfalls zu unterschreiben.
Online-Sammlung: Bitte Überschrift anklicken!
Aktuelle Infos: www.ttip-unfairhandelbar.de


Samstag, 9. August 2014
Den CETA-Hammer aufhalten

CETA, das Comprehensive Economic and Trade Agreement, soll auch dem umstrittenen TTIP den Weg ebnen. Wenn Regierungen und Parlamente CETA zustimmen, droht TTIP durch die Hintertür: US-Konzerne müssten nur eine Tochterfirma in Kanada eröffnen und könnten mit CETA europäische Staaten verklagen, wenn deren Gesetze ihre Gewinne schmälern. Weltweit sind schon 568 solcher Konzernklagen aufgrund ähnlicher Abkommen bekannt. Die Klagen richten sich gegen Umweltgesetze und Mindestlöhne, gegen Vorschriften zum Gesundheitsschutz und die Kürzung von Subventionen, gegen Bankenregulierung und Maßnahmen zur Abwendung des Staatsbankrotts.
Wir möchten nicht, dass Konzerne vor privaten Schiedsgerichten über demokratische Gesetze befinden.
Appell dringend unterzeichnen: Bitte Überschrift anklicken.

Freitag, 18. Juli 2014
Was uns mit TISA blüht

"Weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt, steckt in dem geplanten Vertrag weit mehr Sprengstoff als Chlorhähnchen bei TTIP. Die USA werden hinsichtlich der dort geltenden Arbeitnehmerrechte häufig mit dem Ausdruck "hire and fire" in Verbindung gebracht. Im Rahmen der zunehmenden Globalisierung hat man dieses investorenfreundliche System weiter ausgebaut." - Bericht: http://www.heise.de/tp/artikel/42/42291/1.html
CAMPACT ruft auf: Zusammen mit über 150 Partnerorganisationen aus 18 EU-Staaten starten wir eine Europäische Bürgerinitiative, die den Stopp von TTIP fordert. Die Hürden für eine erfolgreiche Bürgerinitiative sind hoch: Wir müssen europaweit mindestens 1.000.000 Unterschriften sammeln und zudem in sieben EU-Staaten Mindestquoten für die Teilnahme erreichen. Voraussichtlich ab September können alle EU-Bürger/innen diese unterschreiben. Um all das finanzieren zu können, brauchen wir Ihre Hilfe: Schon 5 Euro helfen eine Menge!
Für die Europäische Bürgerinitiative spenden: Bitte Überschrift anklicken.

Samstag, 7. Juni 2014
Freihandel: Ein Staatsstreich von oben !

Klare Worte von Thilo Bode, foodwatch.de:
„Hormon- und Klonfleisch, Chlorhühnchen, versteckte Gentechnik und Nanotechnik in den Supermarktregalen und wir dürfen es nicht einmal wissen? … Über 800 Millionen Verbraucher auf beiden Seiten des Atlantiks werden DAUERHAFT ENTMACHTET! Die Verbraucherrechte werden dauerhaft den Konzerninteressen geopfert! Die Vorgaben des geheimen Verhandlungsmandats der EU für das Freihandelsabkommen machen erschreckend klar: Es wird Schluss sein mit Verbraucherwünschen nach Transparenz, nach einer ehrlichen Herkunftskennzeichnung und nach der Nährwertampel. Es wird Schluss sein mit einer umfassenden Kennzeichnung von Gentechnologie! Für den Agrochemie-Riesen Monsanto bricht das Schlaraffenland an: endlich keine umständlichen Zulassungsverfahren und Anbauverbote für gentechnisch veränderte Pflanzen in Europa mehr.
Schluss wird auch sein mit der hart erkämpften Praxis, dass der begründete Verdacht einer Gesundheitsgefahr ausreicht, um ein Produkt zu verbieten … Natürlich, die EU-Politiker und unsere Regierung wollen uns beruhigen! Sie machen uns weis, unsere vermeintlich hohen Verbraucherstandards würden doch nicht angetastet … Warum bleiben die Verhandlungen dann geheim?? Warum hat das Europäische Parlament kein Mitspracherecht und darf am Schluss nur noch abnicken oder ablehnen? Wenn all das nur zum Vorteil von uns Verbrauchern sein soll, warum haben wir dann nichts zu sagen? Nein: Wir werden getäuscht. Wir sollen über den Tisch gezogen werden. Davon bin ich persönlich felsenfest überzeugt!
Es ist gut, dass sich jetzt überall Widerstand regt. Auch wir von foodwatch akzeptieren diesen Angriff auf unsere Rechte nicht. Wir wollen öffentliche Verhandlungen und demokratische Entscheidungen. Wir wollen freien Handel mit starken Verbraucherrechten. Einen Staatsstreich von oben gegen 800 Millionen Verbraucher müssen wir verhindern!“
Der ganze Text: Bitte Überschrift anklicken.

Sonntag, 16. Februar 2014
Freihandelsabkommen zurückweisen!

CAMPACT-Aktion: Wer sich jetzt nicht wehrt, der sagt der Freiheit Lebewohl! Durchgesickerte Papiere zeigen, dass die Unterhändler die größten Wünsche der Konzerne erfüllen wollen: Hormonfleisch, Fracking, Gen-Essen, laxer Datenschutz und eine privatisierte Wasserversorgung sollen in Europa einziehen. Auf demokratischem Weg wäre das nie möglich. Nun soll es ein Vertrag richten, der unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgehandelt wird. Das TTIP-Handelsabkommen soll Konzernen Profite durch Fracking, Chlorhühner, Gen-Essen und laxen Datenschutz erleichtern – und es bedroht Europas Demokratie. Auf diesen Deal lassen wir uns nicht ein. Fordern Sie jetzt den Verhandlungsstopp von EU-Handelskommissar Karel De Gucht und EU-Parlamentspräsident Martin Schulz!
Zur Unterschriften-Aktion: Bitte Überschrift anklicken.
5-Minuten-Information: www.campact.de/ttip/appell/5-minuten-info.

Auch CETA und TISA müssen verhindert werden:

CETA (Comprehensive Economic and Trade Agreement) ist ein Freihandelsabkommen, das demnächst zwischen Kanada und der EU abgeschlossen werden soll. Auch US-Unternehmen mit Standbein in Kanada können dank in CETA enthaltenen Investitionsschutzregelungen gegen Gesetze der EU-Länder vorgehen, selbst wenn TTIP verhindert wird.
Alle Infos: www.know-ttip.eu/ceta
TISA behandelt Abkommen zwischen Dienstleistungen. Soziale Verschlechterungen sind zu befürchten. Mehr Infos: www.no-ttip.de/TISA.html

Montag, 23. Dezember 2013

"Man ist auf der dampfenden Titanic und bildet dort die Vereinigung kritischer Passagiere. Weniger Kronleuchter und bessere Mannschaftsdecks! Rettungsboote für alle! Beobachtungsposten rund um die Uhr doppelt besetzen! Das sind die Forderungen.
Aber niemand aus der Sprecherriege der kritischen Passagiere spricht aus, was heute auch zu sagen wäre: Wir sind auf dem falschen Dampfer!"
- Hans Thie

Freitag, 27. September 2013
Flüchtlingsdrama - Kritik an EU-Politik

Täglich verunglücken weitere Flüchtende im Mittelmeer. Wer vor Lampedusa überlebt, ist kriminell - so will es das italienische Strafrecht. Die "Lösung": Sogenannte 'humanitäre Militäraktionen bekämpfen' das 'Flüchtlingsproblem'.
Aufruf und Petition „Schleift die Festung Europa" auf Change.org: Bitte Überschrift anklicken.
Verdrehte Bilder und viel Rassismus prägen unsere Wahrnehmung von Flüchtlingen,
sagt der italienenische Autor Gabriele del Grande in einem Interview: http://www.woz.ch/1341/europaeische-migrationspolitik/sie-kommen-so-oder-so
Riace - das gallische Dorf in der EU. Ein Lehrer bringt tausende Flüchtlinge in sein Dorf und wird dafür zum Bürgermeister gewählt. Das Gegenmodell zur Festung Europa: www.fm4.orf.at/stories/1702485

Dienstag, 26. Februar 2013
Aktiv werden gegen Wasser-Privatisierung und Fracking

FREIER WASSERZUGANG IST EIN MENSCHENRECHT!
Trinkwasser und andere Güter der Daseinsvorsorge dürfen in keinem Fall aus der kommunalen Verantwortung an private Unternehmen übertragen werden. Genau dies wird zur Zeit wieder von der EU- Kommission versucht. Die Folgen einer Privatisierung der Trinkwasser-Versorgung, wie u.a. deutliche Preissteigerungen, hat die Bevölkerung in Berlin und anderen Städten in Europa erfahren müssen. Infos hierzu: Bitte Überschrift anklicken.

Wichtige Aktion gegen das "Gasbohren/Fracking": Protest-Mails, denn die "Gro-Ko" will "fracken" lassen:
www.umweltinstitut.org/energie--klima/allgemeines-energie--klima/fracking-verbieten-1092.html
Mehr Infos: www.gegen-gasbohren.de

Montag, 17. Dezember 2012
Sozialwohnungen oder Obdachlosigkeit – Verfehlte Politik: verfehlte Politiker

Die „SZ online“ berichtete am 17.12.12 über die Brucker Situation: „Die Oberbayerische Heimstätte und die GFBW verfügen jeweils über rund 270 Sozialwohnungen, die GWG über 70, das Katholische Siedlungswerk über rund 80 und die Fürstenfeldbrucker Wohnungsbaugenossenschaft über weniger als zehn. Insgesamt nimmt die Zahl der Sozialwohnungen ab, weil sie aus der gesetzlichen Mietpreisbindung fallen und kaum Ersatz geschaffen wird.“ Im Rathaus sieht man Handlungsbedarf: „Es geht nur noch um die beste Strategie, die möglichst wenig Geld kosten soll.“
Zum SZ-Bericht: Bitte Überschrift anklicken.
Dass dies eine Verarmungsstrategie ist, die langfristig zur Bildung von Ghettos führt – was ebenso für den Bau einer Containerstätte für Asylbewerber beim Fliegerhorst zutrifft –, verdrängen unsere ach so sparwilligen Politiker. Für die Folgen, die immens höher sein werden und den angeblichen Sparwillen ad absurdum führen, ganz abgesehen von den menschlichen Verwerfungen, denken sie nicht nach. Die beste Strategie oder die dümmste?
Aus unserem News-Eintrag vom Montag, 18. Juni 2012:
Der „Merkur-online“ meldet am 18.6.12: „Sozialer Wohnraum wird knapp. Im Kreis gibt es zu wenige Sozialwohnungen. Eine kommunale Wohnbaugesellschaft könnte Abhilfe schaffen.“
Wir erfahren: „Nur jeder sechste Berechtigte im Landkreis kann eine Wohnung bekommen“. ... Mieterbund warnt vor steigenden Mieten und unbezahlbaren Modernisierungen. Folge sind Mietpreissteigerungen, insbesondere bei der Wieder- und Neuvermietung der Wohnungen, von 20 bis 30 Prozent." Die Zahl der Sozialwohnungen sinkt, die der bedürftigen Menschen steigt ... Wohin dann mit den Menschen, denen man das nötige Geld zum Überleben verweigert? Ein Grundeinkommen für jeden Bürger ist die notwendige Forderung unserer Zeit.
Unser News-Eintrag vom Freitag, 21. September 2012:
Eine kommunale Gesellschaft, die sich im Landkreis um den Bau günstiger Wohnungen kümmert, wird von Maisach, Gröbenzell, Germering und Fürstenfeldbruck verweigert. Man sieht ein finanzielles Risiko und im Wohngeld die bessere Alternative … Landrat Karmasin … würde die ‚Objektförderung‘, also den Bau von Wohnungen, lieber durch die ‚Subjektförderung‘, also Zuschüsse direkt an die Mieter, ersetzen.“
Der Zustand der existierenden Sozialwohnungen ist teilweise erbarmungswürdig. Aber Menschen ohne Geld kann man sie anscheinend zumuten.

Samstag, 22. September 2012
STOPP des Landschaftsverbrauchs gefordert

Das regionale Bündnis „Stopp der Flächenversiegelung - Landkreisentwicklung ohne Landschaftsverbrauch“ geht an die Öffentlichkeit. Unterstützer der Aktionsgemeinschaft sind Bund Naturschutz, Landesbund für Vogelschutz (LBV), die Aktion Zivilcourage für einen gentechnikfreien Landkreis, das Sozialforum Amper, die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, das Brucker Verkehrsforum sowie die Unabhängige Bürgervereinigung (UBV), Grüne und ÖDP.
Der Bund Naturschutz (BN) will gegen den Flächenschwund im Landkreis bis Ende Dezember mit einer Unterschriftenaktion vorgehen und die Bürger über den Sachverhalt aufklären. Die Listen werden dem Landrat und den Bürgermeistern übergeben.
Die Aktionsgemeinschaft argumentiert, der Kreis werde zubetoniert, denn die Bauwut der Gemeinden lasse nicht nach. Zahlreiche Verkehrsprojekte und gigantische Gewerbegebiete seien in Planung. Täglich würden im Landkreis 2.600 Quadratmeter verbaut. Der Hauptgrund liegt in der Finanzknappheit und teilweisen Überschuldung der Kommunen, die sich gezwungen sehen, mit Gewerbeansiedlungen Geld in die Haushaltskassen zu bringen. Einen weiteren Auslöser sehen die Naturschützer beim kommunalen Konkurrenzdenken.
Die Forderungen lauten: Der Landschaftsverbrauch ist zu stoppen; neues Gewerbe sollte auf recycelten Flächen siedeln oder auf landwirtschaftlich nicht mehr genutzten Bauernhöfen; Gewerbeflächen sollten darüber hinaus gemeindeübergreifend genutzt werden; der Bau neuer Straßen soll gestoppt und bestehende Natur- und Landschaftsschutzgebiete erhalten, Moorgebiete wieder vernässt werden und landwirtschaftliche Flächen der Produktion von Nahrungsmitteln statt der Monokultur für Biotreibstoffe dienen.
Friedrich Meyer-Stach vom Sozialforum warnte, die Region mutiere zum „neuen Ruhrgebiet“ ohne zusammenhängende Naturgebiete und mahnte eine Abkehr vom allein profitorientierten Wirtschaftswachstum an sowie eine bayernweite Entwicklungsplanung.
Das Aktionsbündnis fordert Nachhaltigkeitsbeiräte auf Landkreis- und Gemeindeebene, die mit Vertretern der Umweltverbände besetzt werden und bei umweltrelevanten Vorhaben ein Vetorecht gegenüber den Kommunalparlamenten haben sollen. Diese Beiräte sollten „ständig die Finger in die Wunde legen“, fordert Max Keil, Umweltreferent des Kreistags. Denn Freiflächen werden von den Menschen unentbehrlich sowohl zur regionalen Lebensmittelversorgung als auch zur Erholung benötigt.

Sonntag, 16. September 2012
Initiative Wohnprojekt FFB sucht Mitplaner

Informationsveranstaltung für ein erstes gemeinschaftliches und ökologisches Wohnprojekt für Jung und Alt in Fürstenfeldbruck. Geplant sind bei guter Infrastruktur und offener Architektur mehrere Mehrfamilienhäuser mit Gemeinschaftseinrichtungen für insgesamt etwa 30 Familien. Planung und Baubeginn: 2013. Die Gruppe trifft sich regelmäßig und sucht noch engagierte Mitplaner. Ort für die Info-Veranstaltung: LiB-Mehrgenerationenhaus, Am Sulzbogen 56, Fürstenfeldbruck. Zeit: 22.09.2012, 10 bis 12 Uhr. Kontaktpersonen: Dionys Zehentbauer, E-Mail: dionysz@web.de und Roland Augustin: rol.augustin@t-online.de
Mehr hierzu auf der Seite TERMINE.
Bericht auf "merkur-online.de": Bitte Überschrift anklicken.



Donnerstag, 9. August 2012
Das Prüfverhalten von Hartz IV-Behörden

Hartz IV, Grundsicherung, Arbeitslosengeld. Unangenehm, das weiß jeder. Muss sein, sagen die meisten. Doch die meisten schauen lieber fort, hören nicht mehr zu, wenn das Thema aufkommt.
Diese Realität in „unserem Land“ ist jedoch übel. Übel sollten nicht geduldet werden.
Ein eklatantes Beispiel aus dem Leben Betroffener im Jahr 2012 zeigt der Text der Diplom-Soziologin Ellen Diederich, Trägerin der Ehrennadel der Stadt Oberhausen. Er ist die Antwort auf den Brief der Mitarbeiterin beim Sozialamt der Stadt Oberhausen, Frau C. Maue, vom 24.5.2012, die Ellen Diederich auffordert, ihr „Heizverhalten“ zu überprüfen. Frau Diederichs Brief ist gerichtet an Frau Maue, den Oberbürgermeister, den Kämmerer und Kulturdezernenten und die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Oberhausen.
Ein beachtenswerter Brief, der auf den Tisch eines jeden Politikers gehört, bis hinab zum letzten Gemeinderat in dieser Republik:
„Ich habe eine kleine Rente und bekomme ‚Grundsicherung‘. Die Mitarbeiterin des Sozialamtes, Frau Maue hat mir nun vor ein paar Tagen zwei Briefe geschickt. Es geht u.a. um Heizkosten. In diesem Brief sind Wörter der deutschen Sprache benutzt worden, die mir bislang nicht bekannt waren. So z.B. ‚Nichtprüfgrenze‘ oder ‚Heizverhalten‘.
Sprache ist ein zentraler Teil jeder Kultur. Sie sollte auch in Briefen der Verwaltung kulturvoll sein. … Wundere mich nicht, dass ich immer weniger schlafen kann, nachdem einer der Briefe, die viele hunderttausend Menschen erreicht haben, auch bei mir in den Briefkasten flattert: Ihre Wohnung ist zu teuer. Isolieren Sie Ihre Wohnung. (Das geht bestimmt gut von 350 Euro für sämtliche Lebenshaltungskosten im Monat!) Reduzieren Sie ihre Miete oder ziehen Sie aus. - Wir werden aus unserem sozialen Umfeld herausgerissen. …“
Der ganze Brief erschien in der „Neuen Rheinischen Zeitung“: Bitte Überschrift anklicken.
Wie sagte dieser Tage der ehemalige S(!?)PD-Vorsitzende Franz Müntefering im Deutschlandfunk über die Einführung der Hartz-IV-Reformen so schön: "...hat auch was mit Menschenwürde zu tun, daß wir gesagt haben: Wir fördern und fordern."

Montag, 18. Juni 2012
Sozialwohnungen oder Obdachlosigkeit

Der „Merkur-online“ meldet am 18.6.12: „Sozialer Wohnraum wird knapp. Im Kreis gibt es zu wenige Sozialwohnungen. Eine kommunale Wohnbaugesellschaft könnte Abhilfe schaffen.“
Wir erfahren: „Nur jeder sechste Berechtigte im Landkreis kann eine Wohnung bekommen.“ Und: „Eineinhalb bis zwei Jahre muss man im Landkreis durchschnittlich auf eine Sozialwohnung warten“.
Der zuständige Landkreisausschuss beschloss zu prüfen, ob die Kommunen „überhaupt ein Interesse“ haben, mit Wohnbaugesellschaften Sozialwohnungen zu errichten, die der Kreis, der keine errichten darf, mit zinsgünstigen Darlehen fördern könnte. Der Grund für die „Prüfung“: „… das Schwinden von preisgünstigem Wohnraum wird sich fortsetzen. Zum einen engagieren sich private Bauträger seit Jahren immer weniger im sozialen Wohnungsbau. Zum anderen laufen bei 409 Wohnungen innerhalb der nächsten zehn Jahre die staatlichen Förderungen aus.“
Infos vom "Deutschen Mieterbund":
"Über 200.000 neue Wohnungen werden nach Einschätzung des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) 2012 fertiggestellt - vor allem im Luxussegment. Bis 2017 fehlen dennoch 825.000 Wohnungen. Mieterbund warnt vor steigenden Mieten und unbezahlbaren Modernisierungen. Folge sind Mietpreissteigerungen, insbesondere bei der Wieder- und Neuvermietung der Wohnungen, von 20 bis 30 Prozent."
Die Zahl der Sozialwohnungen sinkt, die der bedürftigen Menschen steigt. Verwaltungen, Behörden, Dienststellen – wie immer man unsere Verwaltungsorgane und Administrationen nennen mag – prüfen, ob „überhaupt ein Interesse“ besteht, die Not zu lindern, besser noch zu verhindern. Sagen die Kommunen und Städte aus Geldmangel „Nein“, wird die Not größer. Wohin dann mit den Menschen, denen man das nötige Geld zum Überleben verweigert?
Ein Grundeinkommen für jeden Bürger ist die notwendige Forderung unserer Zeit.
Zahlen und Bericht: bitte Überschrift anklicken.

Sonntag, 10. Juni 2012
Wir können sie schaffen: Eine Steuer gegen Armut!

CAMPACT.de-Aktion vor der Frankfurter Börse am 17. Juni: Spekulation eindämmen!
Ende Juni ringen die EU-Finanzminister um die Finanztransaktionssteuer. Mit einem Wall aus tausenden Sandsäcken vor der Frankfurter Börse fordern wir am Sonntag, den 17. Juni: Spekulation endlich eindämmen!
Mit der Steuer würden die Finanzmärkte stabilisiert und Banken und Spekulanten als Verursacher der Finanzkrise an deren Kosten beteiligt. Auch wenn die FDP erfreulicherweise ihre Blockade gegen die Spekulationssteuer aufgegeben hat - eingeführt ist die Steuer in Europa noch lange nicht. Jetzt muss die Bundesregierung ihren Worten Taten folgen lassen und energisch für die Finanztransaktionssteuer in Europa streiten!
Die Aktion organisiert Campact gemeinsam mit Attac, Oxfam Deutschland und lokalen Gruppen. Sie findet auch im Rahmen des Bündnisses "Steuer gegen Armut" statt, zu dem sich 90 zivilgesellschaftliche Organisationen zusammengeschlossen haben.
Was wir und Sie tun können:
Aktion: steuer-gegen-armut.org unterstützen

Um Einnahmen aus einer Finanztransaktionssteuer für die nationale Armutsbekämpfung sicherzustellen versuchen wir, Kommunen und den Deutschen Städtetag als Verbündete zu gewinnen, denn: Auch Kommunen leiden unter den Folgen der Weltfinanzkrise. Mit den Städten Nürnberg, Osnabrück, Dortmund usw. haben sich schon eine Reihe Kommunen zu unserer Kampagne bekannt.
Mit den Milliardensummen, die bereits mit einer niedrigen Steuer von 0,05 Prozent erzielt werden, könnte mehr Gerechtigkeit möglich werden. Denn die erzielten Mittel müssen für die weltweite Armutsbekämpfung, den Klima- und Umweltschutz und die Bewältigung der Finanzkrise gezielt eingesetzt werden!
Was können Sie tun?
Personalisieren Sie die Briefvorlage auf unserer Homepage und schicken Sie Briefe zu Händen von Bündnis 90/Die Grünen, LINKSpartei, ÖDP und SPD in Ihrem Stadtrat. Warum gerade diese Parteien? Weil sie bereits auf Bundesebene Mitträger der Kampagne sind. Diese Parteien sollen dann gemeinsam überlegen, wie sie in ihrem Gemeinde- oder Stadtrat, nach Möglichkeit eine von allen Parteien getragene, Zustimmung zu den Zielen unserer Kampagne organisieren können - oder gar einen Beitritt der Kommune zur Kampagne.
Kampagnen-Quellen:
www.campact.de/finanzkrise/damm/sandsack
www.steuer-gegen-armut.org

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