Was ist schiefgelaufen in Griechenland?
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Schuldenkrise – was tun? Artikel im Kreisboten vom 14. 12. 2011.
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SFA Schuldenkrise 001 Kreisbote
Vortrag und Diskussion
Veranstaltungsforum Fürstenfeld, Seminarraum 1
Freitag, 2.12. 2011 um 19.30 Uhr
Die aktuelle, hektische Debatte um Schulden, Schirme und wer zahlt, weist ein entscheidendes Manko auf: Die Ursachenforschung setzt (bestenfalls!) erst bei der geplatzten US-Immobilienblase ein und landet damit folgerichtig bei “ewigen” menschlichen Unzulänglichkeiten wie – Gier, Unbedachtheit, schlichter Doofheit (siehe Verwechslung von Plus und Minus bei der Bad Bank), Herdentrieb, Schwarzen Schafen ….und überhaupt: “Alles ist Psychologie“.
Das ist kein Zufall, das ist durchdachte Strategie. Die Frage nach Interessen oder gar Gesetzmäßigkeiten können die Profiteure dieser Katastrophen nicht gebrauchen.
Aber wir! Wir haben zwar nichts mit deren Machenschaften zu tun, schon gar nicht mit deren atemberaubenden Gewinnen, – aber als der dumme August dürfen wir die Zeche begleichen.
Mit 7 großen illustrierten Schautafeln wird der isw*-Mitarbeiter Bernd Bücking durch das Thema führen. Anschließend Diskussion.
*institut für sozial-ökologische wirtschaftsforschung e.V.München
Nachdem nun seit März jeden Montag eine Mahnwache stattgefunden hat, haben wir beschlossen, jetzt in der kalten Jahreszeit eine Pause einzulegen. Aber nicht völlig. Wir versuchen, einen geeigneten Raum zu finden, um wenigsten einmal monatlich Musik und Diskussion über aktuelle Politik zu vereinen. Wenn wir einen Raum gefunden haben, werden wir das kundtun.
Die Mahnwachen in Fürstenfeldbruck sind in den Ferienwochen etwas zäh gelaufen, so dass zum Teil nur 15 Teilnehmer erschienen sind. Aber wir haben ja beschlossen, die Mahnwachen weiter zu veranstalten. Die Musikgruppe “RocKids” ist dabei eine sehr hilfreiche Unterstützung dieser Demonstration. Und jetzt nach der Ferienzeit werden wohl wieder mehr Menschen kommen.
Und es ist immer auch zu beobachten, dass Passanten stehenbleiben, um gespannt zuzuhören – der Musik und auch den Redebeiträgen.
Wir haben ein freies Mikrofon, das heißt, jeder kann sich an den Beitägen und der Diskussion beteiligen.
Also – wir stehen auch weiterhin bei der Mahnwache – jeden Montag am Alten Rathaus um 18.30 Uhr.
Gedenkveranstaltung
am Freitag, 5. August 2011
20°° Auftakt vor dem Alten Rathaus in FFB
Begrüßt wurden die etwa 60 Teilnehmer von der Trommelgruppe Robert Beyer. Dionys Zehentbauer moderierte den Abend und gab das Wort gleich an Vera Gedon weiter, die ein Grußwort von Pfarrerin Leitz-Zeilinger verlas. Anschließend kam ein recht kämpferischer Redebeitrag von Raimund Kamm, Vorstand Forum Gemeinsam gegen Zwischenlager, Augsburg. Nach einem Musikstück der RocKids setzte sich der Demonstrationszug in Bewegung.
Mit Fahnen und Transparenten, begleitet von zwei Polizisten, ging es die Hauptstraße hoch zum Rathaus, dann weiter die Pucher Straße und Viehmarkt über den Silbersteg an die Amper. Hier hörten wir wieder die Trommeln im Kerzenlicht. Über Hiroshima und Nagasaki sprach anschließend Inge Ammon mit einer Schweigeminute. Wegen des einsetzenden Regens wurde nun das vorgesehene Programm etwas gekürzt: Monika Glemnitz las den Text “Wo ist Mutter?” und Petra Lang sprach über Langzeitfolgen von Tschernobyl. Mit dem Lied “We shall overcam” wurde die anspruchsvolle Veranstaltung beendet.
Die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki am 6. u. 9. 8 1945 töteten über 92.000 Menschen sofort, 130.000 Menschen starben bis Jahresende an den Folgen und noch viele Menschen in den Jahren danach.
Die Abwürfe waren weder völkerrechtlich, noch ethisch oder politisch zu verantworten. Eine Strafverfolgung der Schuldigen gab es nicht.
Was man noch für den Atomausstieg tun kann:
auf dieser website kann man an der online-Aktion mitmachen:
http://umweltinstitut.org/atomausstieg_in_verfassung
…aus dem Newsletter des Umweltinstitutes:
Wir fordern den Atomausstieg in der Verfassung zu verankern. Beteiligen Sie sich an unserer Onlineaktion! Es hat keinen Sinn, jetzt einen All-Parteien-Konsens für den Ausstieg zu organisieren, wenn die Atom-Fans in den Parteien und die Atomkonzerne nur auf die nächste Chance zur Laufzeitverlängerung warten. Wir wollen, dass die Atomenergiefrage in zukünftigen Wahlkämpfen nicht wieder zum Thema wird. Erfahrungsgemäß schwindet die Erinnerung an den Super-GAU schnell, wie wir nach Tschernobyl bedrückend deutlich beobachten konnten. Bereits beim rot-grünen Atomausstieg haben wir gesehen, dass es nur einen Regierungswechsel braucht, um ihn – sogar gegen den Mehrheitswillen der Bevölkerung – wieder rückgängig zu machen. Durch die Aufnahme in die Verfassung soll verhindert werden, dass neue Mehrheiten den Ausstieg stoppen.
Deshalb:
Atomtechnik ächten
Atomsubventionen untersagen
Atomexporte stoppen
Atomstrom-Importe verbieten
Weltweiten Atomausstieg voranbringen
Werden Sie aktiv: Machen Sie mit und schicken Sie eine E-Mail an alle Fraktionen im Bundestag. Der Atomausstieg muss unumkehrbar werden!
Fürstenfeldbruck, den 1. Juli 2011
Dieser Artikel wurde auch an die Presse und an den Oberbürgermeister und den Stadtbaumeister von Fürstenfeldbruck geschickt.
Gemeinsam wohnen statt Vereinzelung
Wie wollen und können wir wohnen, wenn wir Gemeinsamkeiten mit anderen Menschen pflegen wollen anstatt immer mehr in die Vereinzelung zu gehen? Diese Frage sollte am 29. Juli bei der Veranstaltung “Gemeinsam statt einsam” im LiB Mehrgenerationenhaus diskutiert werden. Mehr als 50 Besucher kamen ins Fürstenfeldbrucker Bürgerzentrum am Sulzbogen und zeigten damit, dass das Thema hoch aktuell ist.
Zu Beginn der Veranstaltung stellte Heike Skok vom Verein Urbanes Wohnen bereits bestehende Wohnprojekte aus München und Bayern vor. Die erfahrene Referentin schilderte, wie alternative Wohnprojekte erfolgreich umgesetzt werden können, was bei der Finanzierung zu beachten ist und welche Möglichkeiten für Zuschüsse es gibt. Die Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit der Stadt München zeigte: Auch auf kommunaler Ebene hat man inzwischen erkannt, welche Vorteile sich aus der Förderung derartiger Projekt ergibt. So trägt das Projekt “wagnis” am Ackermannbogen mit seinem öffentlichen Bistro dazu bei, das kulturelle Leben der Nachbarschaft zu beleben und zu bereichern. Dabei konnte Skok von vielen positiven Nebeneffekten berichten. So tragen Gemeinschaftswohnprojekte auch dazu bei, Vandalismus zu verhindern, da die Menschen sich deutlich mehr mit ihrer Wohnumgebung identifizieren.
Ein weiteres erfolgreiches Wohnprojekt findet seit ein paar Jahren im Schloss Blumenthal in Aichach statt. Karl Giggenbach, Mitbegründer des Projekts, schilderte in einem lebendigen Vortrag, welche Hürden anfangs gemeistert werden mussten. Auf der Suche nach einem geeigneten Platz für ein Mehrgenerationen-Projekt entdeckte Giggenbach zusammen mit seiner Frau im Jahr 2004 das Schloss Blumenthal und war sofort von der Schönheit des Ortes begeistert. Zusammen mit drei anderen Paaren starteten beide das Vorhaben. Die Gründer entwickelten ein Konzept und präsentierten es den Fuggerschen Stiftungen und dem Aichacher Stadtrat. Mit Erfolg: Der Aichacher Bürgermeister, die Stiftungsmitglieder und auch der Denkmalschutz sowie die anderen zuständigen Behörden gaben grünes Licht und sicherten ihre Unterstützung zu. Heute leben 16 Familien in Blumenthal, es gibt einen gemeinsam betriebenen Gasthof mit Biergarten, eine Schlossbrauerei, eine ökologische Landwirtschaft und in Kürze auch ein Hotel. Die Gemeinschaft sprüht vor Kreativität und lockt mit Konzerten und Kulturfesten viele Besucher an.
Als weiteres Projekt stellte Rainer Roth das Mehrgenerationen-Wohnhaus des Iglu e. V. aus Grafrath vor. In Planung ist ein Haus in ökologischer Bauweise, das Platz für 10 bis 15 Familien bieten soll. das Besondere dabei ist, dass auch Interessierte ohne eigenes Kapital die Möglichkeit zum Mitmachen erhalten sollen. Die Finanzierung will der Verein über ein Kapitalanlagekonzept realisieren.
Die Vorträge des Abends zeigten, dass alternative Wohnprojekte bei solider Planung gut funktionieren und allen Beteiligten eine hohe Lebensqualität bieten. Dionys Zehentbauer vom Sozialforum Amper nutzte die Begeisterung der Zuhörer, um noch am gleichen Abend eine Interessentengruppe für ein Wohnprojekt in Fürstenfeldbruck zu gründen. Damit die Projektidee weiter verfolgt werden kann, hat Anette Koller, Koordinatorin des LiB-Generationenhauses, weitere Treffen vorgeschlagen und dafür die Räume des Bürgerzentrums angeboten. Insgesamt 14 Besucher trugen sich spontan in die Projektliste ein. Ein erstes Treffen dieser Gruppe soll noch Ende Juli stattfinden. Danach will man in die konkrete Planung gehen sowie im Herbst nochmals eine öffentliche Informationsveranstaltung anbieten. Wer an dem Wohnprojekt interessiert ist, kann sich noch in die Liste aufnehmen lassen und wird zu den Treffen eingeladen. Informationen erteilen auch die Ansprechpartner des LETS Tauschrings Fürstenfeldbruck, die den Abend mit gestaltet haben.
Ansprechpartner:
LiB-Leben ist Begegnung, Mehrgenerationenhaus
Annette Koller, Koordinatorin
Am Sulzbogen 56, 82256 Fürstenfeldbruck
Mo. und Do.: 10:00 – 12:00 Uhr • Di: 15:00 – 17:00 Uhr
Tel: 08141- 3166-15 • Fax: 08141- 3166-18
www.nbh-fuerstenfeldbruck.de
Sozialforum Amper
Dionys Zehentbauer, Landsberied
Tel. 08141-17829
www.sozialforumamper.de
LETS Tauschring Fürstenfeldbruck
Ute Kuhlmann
Geisenhofen 11, 82281 Egenhofen
Tel. 08145/809 173
www.lets-ffb.de
Alternative Wohnformen für Jung und Alt in Fürstenfeldbruck?
Gemeinsam statt einsam
Veranstaltung im LiB-Mehrgenerationenhaus
Am Sulzbogen 56, FFB-Buchenau
Mittwoch, 29. Juni 2011, 19.00 Uhr
Kurzvortrag von Heike Skok, Verein Urbanes Wohnen, München
Erfahrungsbericht von Karl Giggenbach aus dem erfolgreichen
Wohnprojekt Schloss Blumenthal bei Aichach
Fragen und Diskussion
Wie wollen wir wohnen – wenn wir jung sind, wenn wir alt sind, wenn uns Gemeinschaft wichtig ist?
Diese Frage beschäftigt immer mehr Menschen. An vielen Orten bilden sich bereits alternative Wohnprojekte, in denen Menschen in gegenseitiger Wertschätzung und Toleranz zusammen leben. Sie genießen die Gemeinschaft und haben gleichzeitig genug Raum für den persönlichen Rückzug. Die Verbindung von lebendigem Zusammensein und individuellem Freiraum sorgt dafür, dass die Bewohner sich wohl fühlen.
Und es gibt noch andere Vorteile: So führen intelligente Planungen von Gemeinschafts-Wohnprojekten dazu, dass Kosten und Energie gespart werden. Die Förderung von Eigenverantwortung und gegenseitiger Unterstützung entlastet das Sozialsystem. Und nicht zuletzt bereichern die zum Teil öffentlichen Gemeinschaftseinrichtungen auch das kulturelle Leben der Nachbarschaft.
Gemeinschaftliche Wohnprojekte sorgen für lebendige Kommunikation und Austausch. So wirken sie dem Trend zur Vereinsamung wirkungsvoll entgegen. Sie sind geeignet für ältere und junge Menschen, für Alleinlebende, für Paare oder Familien mit Kindern.
Wir wollen diskutieren, welche Möglichkeiten für ein solches Projekt in Fürstenfeldbruck bestehen.
Veranstalter:
LiB Leben ist Begegnung, Mehrgenerationenhaus
Sozialforum Amper
Lets-Tauschring fürstenfeldbruck
Sogar am Pfingstmontag waren zur Mahnwache in Fürstenfeldbruck wieder etwa 25 interessierte Menschen gekommen, um gegen die Atomkraft zu protestieren.
Nachdem nun das von der Regierung eingesetzte Moratorium beendet ist, wird der Ausstieg noch lange dauern. Aber viele Menschen sind mit dem Ergebnis des Ausstieges nicht einverstanden – es müßte sehr viel früher abgeschaltet werden.
Wir haben nun mit den Menschen, die sich zur Mahnwache regelmäßig treffen, beschlossen, dass wir weiterhin jeden Montagabend kommen, um für den Ausstieg zu demonstrieren. Aber wir werden noch andere Themen aufgreifen, die vielen von uns am Herzen liegen. Sei es die schwindende Demokratie in unserem Land, die Macht der Banken, die Umverteilung der Vermögen von unten nach oben, die Benachteiligung der kleinen Betriebe gegenüber den Konzernen (z. B. bei Windkraftanlagen), unser Bildungssystem – diese Liste könnten wir noch weiter fortführen. Es wird an Themen nicht mangeln. Weiterhin wollen wir das offene Mikrophon beibehalten, damit auch jeder seine Meinung aussprechen kann.
Also bis nächsten Montag um 18.30 Uhr, am Hauptplatz in Fürstenfeldbruck.