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Eine bessere Welt ist machbar!

Aktueller Barometerstand: 48.289 Euro · Etappenziel: 50.000 Euro
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SPENDENSAMMLUNG „Eine Berufsschule für Mädchen für das vom IS zerstörte Kobanê“
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MEDIKAMENTENSAMMLUNG - SOLIDARITÄT mit den MENSCHEN in GRIECHENLAND
Erste Sammelstellen in Fürstenfeldbruck:
• Hans-Jürgen Buber, Dachauerstr. 42, Tel.: 08141-5346873 oder 0171-6822801
• EINE-WELT-CAFÉ, Heimstättenstr. 24, DO+FR 17-19 Uhr
• Bürgerpavillon, Heimstättenstr. 24, ab 17. August, Tel.: 08141-224775; 0162-2491542
• Büro BRUCKER FORUM, St.-Bernhard-Kirche, St.-Bernhard-Str. 2, Tel.: 08141-44994
• Stadtbibliothek Aumühle, Bullachstraße 26, Mo-Fr 10-18 Uhr, Tel.: 08141-44923
Ausführliche Infos auf der Seite MEDIKAMENTENSAMMLUNG.
ZDF-Reportage vom Spendentransport der "Griechenlandhilfe".
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Freitag, 2. Dezember 2016
Sozialforums-Treffen

am 10.12., um 10 Uhr, Im Bürgerpavillon, Heimstättenstraße 24, FFB. Aktuelle Viertelstunde; Kurzberichte aus Organisationen und Projektgruppen; kritische Straßennamen; wie soll’s weitergehen mit Sozialforum und Politcafé; Zitateraten mit Preisverleihung ... Wenn ihr Plätzchen und Lebkuchen oder Schmuckwerk mitbringt, können wir uns eine gemütliche Jahresabschlussstimmung zaubern. Kaffee und Tee wird im Bürgerpavillon zubereitet.

Montag, 28. November 2016
Seehofer lobt Trump

CSU-Chef Horst Seehofer lobt den künftigen US-Präsidenten Donald Trump in der Passauer Neuen Presse (­Sonnabendausgabe): "Mir gefällt, dass er die Menschen direkt anspricht und ihre Lebensrealität berücksichtigt. Nicht abstrakt, nicht verschwurbelt, sondern mit konkreten Antworten."

Donnerstag, 24. November 2016
Solidarität mit der türkischen Autorin Asli Erdogan

Freiheit für Asli Erdogan! Die Freude war kurz in dieser Woche: Aslan Erdogan ist frei – so die Nachricht aus der Türkei. Nach einer Stunde die ernüchternde Klarstellung: Die türkische Autorin bleibt in Haft, es war eine Falschmeldung. Seit mehr als drei Monaten sitzt die Autorin und Journalistin in einer kleinen Gefängniszelle im Istanbuler Stadtteil Bakirköy in Untersuchungshaft. Sie ist stark gesundheitlich angeschlagen, die ärztliche Versorgung wird ihr weitestgehend verwehrt. Während der Buchmesse in Istanbul vor zwei Wochen hat der Börsenverein des Deutschen Buchhandels zusammen mit deutschen Autoren und Verlegern vor dem Gefängnis in Bakirköy eine Mahnwache abgehalten und ihre umgehende Freilassung gefordert. Wir müssen weiter für die Freiheit Asli Erdogans und anderer inhaftierter und verfolgter Kulturschaffender in der Türkei kämpfen! Machen Sie Ihre Mitmenschen auf die Zustände in der Türkei aufmerksam und teilen Sie die Petition des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels: Für das Wort und die Freiheit! - Bitte Überschrift anklicken.
Die Einschränkungen der Meinungs- und Pressefreiheit, Überlegungen zur Einführung der Todesstrafe, Entlassung und Inhaftierung von Menschenrechtsaktivisten, Journalisten und Regierungskritikern sind antidemokratisch und menschenrechtsfeindlich. Was seit dem missglückten Putsch im Juli in der Türkei passiert, bezeichnete der emigrierte Cumhurryiet-Chefredakteur Can Dündar treffend: „Ich will es so ausdrücken, dass jeder Deutsche es versteht: Die Türkei steuert gerade auf ein Gestapo-Regime zu. Morgens werden Häuser von Andersdenkenden, Intellektuellen und Politikern gestürmt, ohne dass das türkische Parlament eingebunden wird. Wissenschaftler werden aus Universitäten verbannt, Künstler verhaftet. Ihnen wird immer derselbe Vorwurf gemacht, am Ende ist es nur noch eine Hexenjagd. Das deutsche Volk muss nur in seiner eigenen Geschichte blättern, um zu verstehen, wohin die Türkei gerade steuert.“
Ein Bericht im „Tagesspiegel“ http://m.tagesspiegel.de/politik/hdp-politiker-verhaftet-festnahmen-tuerkischer-kurdenpolitiker-erinnert-an-dunkelste-zeiten/14796154.html

Montag, 21. November 2016
Flagge gegen rechte Hetze

17.11.2016, Gröbenzell, Bayern. Das 10-Minuten-Video des Individual-Filmkollektivs „Good Morning Abendland“ zeigt Hans Well und seine Wellbappn beim Gegengift-Spritzen und das Protest-Intermezzo jugendlicher Demokraten, das bei Polizei und Presse keine Würdigung fand. - Zum Video bitte Überschrift anklicken.

Dienstag, 15. November 2016
Bündnis gegen das bayerische Ausgrenzungsgesetz

Gegen das geplante Ausgrenzungsgesetz der Bayerischen Staatsregierung! Für ein solidarisches Miteinander! „Was da auf dem Tisch liegt, hat mit der bayerischen Verfassung und dem Grundgesetz nichts mehr zu tun“, sagt Dr. Klaus Hahnzog, ehrenamtlicher bayerischer Verfassungsrichter. Sie treibt damit die ganze Republik nach rechts. Jetzt Petition unterzeichnen! Geplante Übergabe der Petition ist der 8. Dezember 2016. Infos: https://integrationsgesetz.bayern.
Die Petition unterschreiben: Bitte Überschrift anklicken.

„Gute Gründe, sich für Flüchtlinge zu engagieren“: www.caritas-gutegruende.de

Mittwoch, 2. November 2016
Warum gerade die?

Zum Ausgang der US-Wahlen: Wir sind Zeugen einer Zeitenwende Aus einem analytischen Kommentar von Jens Berger, nachdenkseiten.de:
Es war eine Wahl zwischen Pest und Cholera und die Pest hat knapp gewonnen. Der Sieg Donald Trumps ist jedoch nicht überraschend und seine Wähler sind nicht nur durchgeknallte Rednecks. Es ging bei dieser Wahl auch nicht um „links“ oder „rechts“. Trump hat es vielmehr geschafft, sich selbst als Kandidaten zu inszenieren, der einen Feldzug gegen das Politik-Establishment führt. In einem Land, in dem die etablierte Politik abgewirtschaftet hat, nur noch 9% der Bevölkerung hinter dem gewählten Kongress stehen und auf Seiten der Demokraten mit Hillary Clinton die Personifizierung des politischen Establishments zur Wahl stand, hatte Trump am Ende die besseren Karten ...
Jahre-, wenn nicht gar jahrzehntelang wurde eine Politik gegen die wenig schillernde Mehrheit der Bevölkerung gemacht und die Medien taten ihr Bestes, um mit Brot, Spielen und Meinungsmache den immer größeren Spalt zu überbrücken. Dass dies nicht endlos klappt, sollte jedem klar sein. Ernsthafte Angebote von der politischen Linken wurden ausgeschlagen. Nun hat die politische Rechte die Deutungshoheit über den Stammtischen, und das Establishment ist schockiert ...
Man hat das Land an der Mehrheit der Bürger vorbeiregiert. Nun schlägt das Pendel zurück ...
Die Menschen haben Trump nicht gewählt, weil er ein so kluges Programm hat, sondern weil sie das politische Establishment verachten und Trump der Mann ist, mit dem man nach einer amerikanischen Redensart einen Schraubenschlüssel ins Getriebe wirft, also größtmöglichen Schaden anrichtet. Die Wahl war auch eine Rache am politischen System, dem man nicht mehr zutraut, die Interessen der Mehrheit zu vertreten ...
Die Ursache ist vielmehr das Ergebnis einer jahrzehntelangen neoliberalen Politik, die viele Verlierer und nur sehr wenige Gewinner kennt ...
Der moderne Protest scheint sowohl dies- als auch jenseits des Atlantiks ein Protest zu sein, der von der politischen Rechten dominiert wird. Die politische Linke hat es „im Guten“ probiert, doch die offene Hand, die sie dem Establishment anbot, wurde ausgeschlagen. Und für die Schmutzarbeit an den Stammtischen ist die Linke nun mal nicht gemacht. Wahrscheinlich ist sie selbst zu intellektuell, zu politisch korrekt und zu elitär, um populistisch zu werden und die Steilvorlagen zu verwandeln ...
Machen wir uns also nichts vor: Wenn die Politik auch weiterhin am Volk vorbeiregiert, werden wir auch in Europa schon bald „unsere“ Trumps bekommen ...
Nur was passiert, wenn die frustrierten Wähler merken, dass auch ein Trump am Ende des Tages zum Establishment gehört? ...
Auch die Umfrage- und Wahlerfolge der AfD lassen erahnen, wie nah wir hier in Deutschland den USA sind. Sehr viele AfD-Wähler wählen die Partei nicht, weil sie rechts sind oder was gegen Ausländer haben, sondern weil die AfD es – auch dank Hilfe der Medien – geschafft hat, sich zur Anti-Establishment-Partei zu stilisieren. Wir sind Zeugen einer Zeitenwende. Man braucht diesseits des Atlantiks nicht allzu viel Phantasie, um sich ausmalen zu können, was hier passiert, wenn die Politik nicht schleunigst eine Kehrtwende vollzieht.
Quelle: www.nachdenkseiten.de/?p=35733#more-35733
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„Hillary Clinton können 79 Prozent der US-Amerikaner nicht leiden, Donald Trump 81 Prozent. Sie hatten also die zwei unbeliebtesten Kandidaten. Beide sind furchtbar. Eine Sache, die beide unterscheidet, ist, dass Hillary Krieg mit Russland angefangen hätte und mehr Regierungen in Lateinamerika stürzen wollte. Sie würde von »Regime-Changes« sprechen, in Wirklichkeit gemeint wären »CIA-Morde«. Donald Trump sagt, er möchte Krieg vermeiden. Sein Berater, ein General, erklärte, der »Islamische Staat« solle bekämpft werden. Hillary hingegen hätte die Linie der -Obama-Administration fortsetzen und den IS fördern, den Nahen Osten destabilisieren und in kleine Regionen aufteilen wollen ...
Beide unterstützen die Pläne der Wall Street, die Steuern für die Reichen zu senken. Sie wollen einen ausgeglichen Staatshaushalt durch Sozialkürzungen erreichen, um den enormen Anstieg der Militärausgaben finanzieren zu können. Vor allem bei der Modernisierung der Atomwaffen hätte Hillary Obamas Politik fortgesetzt. Obama hat für die Erneuerung der Atombomben und Raketensysteme eine Billion US-Dollar vorgesehen. Hillary ist eine führende Vertreterin einer neokonservativen Außenpolitik, der sogenannten Falken. Sie hat den Sturz der Regierungen in Honduras und Libyen vorangetrieben. Sie gehört zum ultrarechten Flügel in den USA. Donald Trump hat einen Vorteil, über den niemand anderes verfügt: Er ist inkompetent. Gebraucht wird ein US-Präsident, der nicht kompetent ist. Dessen Auftrag lautet, rund um den Erdball Krieg zu führen und die ökonomische Macht von den 99 Prozent zur Wall Street zu verlagern. Weil Donald Trump unfähig ist, mit anderen zusammenzuarbeiten, war er der bevorzugte Kandidat.“
Aus einem Gespräch mit Michael Hudson … lehrt Wirtschaftswissenschaften an der Universität Missouri (Kansas City) und ist Präsident des Instituts für langfristige Wirtschaftsentwicklung (ISLET) in New York City.
Quelle: Bitte Überschrift anklicken.

Sonntag, 30. Oktober 2016
Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen

Die Vereinten Nationen beschließen, über ein Verbot aller Atomwaffen verhandeln. Widerstand kommt von den Atommächten USA, Russland, Großbritannien und Frankreich. Auch Deutschland stimmt gegen ein Atomwaffenverbot. Die überwältigende Mehrheit der Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen hat am 27. Oktober in New York die Aufnahme von Verhandlungen über ein Atomwaffenverbot beschlossen. Im UN-Hauptausschuss für Abrüstung stimmten 123 Staaten dafür, bereits für März 2017 eine entsprechende UN-Konferenz einzuberufen. 38 Staaten - angeführt von den USA und Russland - stimmten dagegen. Zu ihnen gehören fast alle NATO-Staaten inkl. Deutschland. 16 Staaten, darunter China, enthielten sich der Stimme. Die Endabstimmung in der UN-Generalversammlung steht noch aus, wird aber an diesem Votum kaum etwas ändern. „Das Abstimmungsergebnis kommt einer abrüstungspolitischen Revolution gleich. Noch nie haben es die atomwaffenfreien Staaten gewagt, die Atomwaffenstaaten und ihre Alliierten in einer solchen Frage zu überstimmen“, erklärte Sascha Hach, deutscher Sprecher der internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) und fügte hinzu, die Ablehnung Deutschland sei "eine Schande". Die nukleare Komplizenschaft Deutschlands mit den USA darf nicht länger fortgesetzt werden! Infos: www.no-nukes-germany.de.
Die Petition unterzeichnen: Bitte Überschrift anklicken.

Freitag, 28. Oktober 2016
Deutsche Rüstungsexporte gefährden den Frieden

"Ich finde es schlimm. Deutschland liefert weiter Waffen in die gefährlichsten Krisengebiete der Welt. Hubschrauber an Saudi-Arabien, Raketen an Südkorea. Ein abenteuerliches Spiel mit dem Frieden. Eigentlich unfassbar! Weil Deutschland meist eine relativ maßvolle Außenpolitik betreibt. Dennoch wurden diese Waffenexporte gestern im Kabinett durchgewinkt." (27.10.16)
Kommentar von Jürgen Todenhöfer: Bitte Überschrift anklicken.

Freitag, 21. Oktober 2016
Erste Berichte vom Monsanto-Tribunal in Den Haag

Das Tribunal bekam viel Medienaufmerksamkeit: Berichte in französischen und deutschen Fernsehnachrichten und viele Radiosendungen und Zeitungsartikel in verschiedenen Ländern. Die Links dazu findet Ihr auf unseren sozialen Medien (und später auf unserer Website).
Das Tribunal und die People’s Assembly zeigten die enormen Kosten der industriellen Landwirtschaft für Mensch, Gesundheit und die Natur auf. Gleichzeitig ging es darum Monsanto und ähnlichen Konzernen die Stirn zu bieten und sie daran zu hindern weiter unsere Welt zu vergiften und unsere Nahrungsversorgung zu kontrollieren. Einen Weg dies zu tun, ist, die wahren Kosten deutlich zu machen, die das aktuelle globale Ernährungssystems mit sich bringt und sehr reelle Alternativen aufzuzeigen.
Nnimmo Bassey sagte bei der Eröffnung:„Botschafter dieses Tribunals zu sein ist, als ob man Botschafter für die Mutter-Erde ist. Wenn Mutter-Erde sprechen könnte, wäre Monsanto schon längst im Gefängnis. Lebensmittel sind ein Fest, sind Kultur, sie sind Leben. Dies hier ist nicht der Kampf gegen ein multinationales Unternehmen, es ist der Kampf für Leben, für Freiheit. Es ist der Kampf gegen die Kolonisierung unserer Lebensmittelsysteme und unserer Landwirtschaft durch grosse multinationale Konzerne, die Mutter-Erde für ihre Profite versklaven.“
Bitte folgt uns auf Facebook, wo es bereits viele Bilder und Videos gibt.Ihr könnt sie dort auch ansehen ohne einen eigenen Facebook Account zu haben. In den kommenden Wochen werden wir weiter Kurzinterviews mit den Zeugen, Experten und Anwälten, sowie den Sprechern der People’s Assembly auf diese Seite stellen. Wir werden all das auch auf unserer Webseite veröffentlichen, genauso wie die Anhörungen beim Tribunal und die schriftlichen Zeugenaussagen in verschiedenen Sprachen. Bitte seid geduldig, wir werden euch weiter informieren.
Die RichterInnen werden nun sorgfältig die Beweise in den Schriftsätzen (legal briefs) und den Zeugenaussagen prüfen, um die sechs gestellten Fragen entsprechend der Referenzgrundlagen (terms of reference) des Tribunals zu beantworten. Das juristische Gutachten werden sie bis spätestens nächsten Frühling präsentieren. Wir unterstützen die RichterInnen logistisch, aber wie viel Zeit die RichterInnen für ihre Aufgabe brauchen, liegt an ihnen.
Dazu sagte Richterin Tulkins: «Wir versuchen bis zum 10. Dezember, dem internationalen Tag der Menschenrechte, das Rechtsgutachten vorzulegen. Es wird sich an Monsanto und die Vereinten Nationen richten. Ausgehend von diesem Rechtsgutachten können weitere Gerichtsbarkeiten und weitere RichterInnen mit einbezogen werden und dazukommen. Wir, als die RichterInnnen [des Monsanto Tribunals], haben gesehen, gehört, zur Kenntnis genommen und beraten. Es ist gut möglich, dass die internationale Gesetzgebung neue Themen, wie solche, die im Zusammenhang mit Ökozid stehen, berücksichtigen werden.“ - Quelle: monsantotribunal.org
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Chemiekartelle vor Gericht! Bericht vom Tribunal gegen den Chemiekonzern Monsanto in Den Haag: Der Konzern wird beschuldigt, die menschliche Gesundheit zu gefährden, Böden und Pflanzen zu zerstören sowie die Rechte von Bauern zu missachten ... Weltweit waren 30 Zeugen ausgewählt worden, die vor einem fünfköpfigen Gericht zu Produkten des Konzerns aussagten: Pestiziden und Herbiziden, genetisch manipuliertem Saatgut, aber auch Chemieprodukten für Kriegseinsätze. Parallel zum Tribunal tagte ab Freitag eine Volksversammlung ( »People’s Assembly« ) mit mehr als 500 Beteiligten aus aller Welt, darunter Bauern, Umweltschützer, Wissenschaftler und Ärzte. Eine zentrale Frage war, wie ein totaler Zugriff der Chemiekartelle Monsanto-Bayer, Dow-Dupont und Syngenta-Chem China auf unsere Ernährung und Landwirtschaft noch verhindert werden kann.
Quelle: www.jungewelt.de/2016/10-21/043.php
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Am vergangenen Wochenende sind rund 30 Bauern, Landwirtschaftsexperten und Eltern kranker Kinder zum Monsanto-Tribunal nach Den Haag gereist. Dort wurden sie von fünf international renommierten Richterinnen und Richtern aus Argentinien, Mexiko, Kanada, Senegal und Belgien angehört. Die Zeuginnen und Zeugen beschuldigten Monsanto unter anderem, die menschliche Gesundheit gefährdet, Böden und Pflanzen zerstört sowie die Rechte von Bauern missachtet zu haben. Zudem habe der multinationale Konzern immer wieder Individuen und Institutionen unter Druck gesetzt. Tatsächlich ist das Ziel des Tribunals, ein Rechtsgutachten über die Schäden an Umwelt und Gesundheit, für die Monsanto verantwortlich gemacht wird, abzugeben. Dies soll dazu führen, dass Verbrechen gegen die Umwelt unter dem Begriff "Ökozid" zukünftig Eingang in das internationale Strafrecht finden. Zudem soll das Gutachten eine sorgfältig dokumentierte Grundlage für ordentliche Gerichtsprozesse gegen Monsanto und ähnliche Chemiekonzerne bieten. Gerade für Lateinamerika könnte ein solches Dokument von großer Bedeutung sein, gibt es doch allein in Brasilien jährlich 400.000 Vergiftungsfälle und 4.000 Tote aufgrund von Pestiziden, wie der Gesundheitsexperte Marcelo Firpo von der "Associação Brasileira de Saúde Coletiva" (Abrasco) im Vorfeld der Haager Verhandlungen berichtete.
Quelle und ausführlicher Bericht: Bitte Überschrift anklicken.

Sonntag, 9. Oktober 2016
Internationales Monsanto-Tribunal

Der offizielle Beginn des Monsanto-Tribunals ist am Freitag, den 14.Oktober 2016, in Den Haag, Niederlande. Die Anhörungen des Tribunals werden am 15. und 16. Oktober im Institut für Soziale Studien (ISS) stattfinden. Fünf international renommierte Richter werden 30 Zeugen und Experten aus 5 Kontinenten anhören.
Das Ziel des Tribunals ist es, ein Rechtsgutachten über den Schaden an Umwelt und Gesundheit, verursacht durch den multinationalen Konzern Monsanto, abzugeben. Dies wird dazu führen, dass das Verbrechen Ökozid in der internationalen Debatte in das internationale Strafrecht miteinbezogen wird. Es wird außerdem Menschen überall auf der Welt eine sorgfältig dokumentierte gerichtliche Akte bieten, die in Gerichtsverfahren gegen Monsanto und ähnliche Chemiekonzerne verwendet werden kann. .
Die Geschichte von Monsanto ist ein typisches Beispiel für die Straflosigkeit transnationaler Unternehmen und ihrer Führungskräfte, deren Aktivitäten zur Deregulierung des Klimas beitragen, die Biosphäre bedrohen und die Sicherheit des Planeten Erde in Gefahr bringen.
Zur Webseite mit allen Infos: Bitte Überschrift anklicken.

Montag, 26. September 2016
Trauer um Max Mannheimer (1920-2016)

Max Mannheimer, einer der letzten Überlebenden der Judenvernichtung durch die deutschen Faschisten ist tot. Die Pressemitteilung der KZ-Gedenkstätte Dachau:
Am 23. September 2016 ist Max Mannheimer mit 96 Jahren gestorben. Die KZ-Gedenkstätte Dachau trauert um einen Mann, der sich wie kein Zweiter mit seiner ganzen Person eingebracht hat, um gegen das Vergessen anzukämpfen und gleichzeitig als Versöhner aufzutreten. 1985 berichtete der am 6. Februar 1920 im mährischen Neutitschein (Nový Jičín) geborene Max Mannheimer erstmals in einem Beitrag für die "Dachauer Hefte" über seine Verfolgungsgeschichte und die anschließende Haft in den Konzentrationslagern Theresienstadt, Auschwitz, Warschau und Dachau.
Der Verlust fast seiner gesamten Familie hat Max Mannheimer tief geprägt. Die traumatischen Erinnerungen holten ihn immer wieder ein. Ab den 1950er Jahren gelang es ihm durch seine künstlerische Tätigkeit, den quälenden Gedanken zu entgehen. Unmittelbar nach dem Krieg hatte Max Mannheimer vor, Deutschland zu verlassen. Jahre später wurde es seine Lebensaufgabe, öffentlich gegen Rechtsradikalismus und Antisemitismus zu kämpfen. Im Erinnerungsdiskurs wurde er zu einer zentralen Instanz. Unermüdlich engagierte er sich seit den 1980er Jahren als Zeitzeuge für die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus. „Ihr seid nicht verantwortlich für das, was geschah. Aber dass es nicht wieder geschieht, dafür schon.“ Bei seinem unermüdlichen Einsatz als Zeitzeuge ging Max Mannheimer nicht als Richter oder Ankläger in die Schulen, sondern als Aufklärer, Schuldzuweisungen an die nachfolgenden Generationen waren ihm fremd. Max Mannheimer engagierte sich in der Lagergemeinschaft Dachau und blieb von 1988 bis zu seinem Tod deren Vorsitzender. Gleichzeitig war er der Vizepräsident des Internationalen Dachaukomitees.
In der Gedenkstätte Dachau herrscht tiefe Trauer. „Seine Bemühungen um die KZ-Gedenkstätte Dachau, sein unermüdliches Engagement um die Errichtung des Jugendgästehauses in Dachau, seine Tätigkeit für den Verein „Gegen Vergessen für Demokratie“ und nicht zuletzt seine ganz persönliche liebenswerte und doch auch hartnäckige Art, mit der es ihm gelang, seine Vorhaben durchzusetzen, werden uns immer in Erinnerung bleiben. Die Gedenkstätte und ihre Mitarbeiter trauern um einen guten Freund.“, so die Leiterin der KZ-Gedenkstätte Dachau, Dr. Gabriele Hammermann.
Mit vielen Auszeichnungen wurde Max Mannheimer für seine Tätigkeiten geehrt: 1993 erhielt er den „Chevalier de la Légion d´Honneur“ der Republik Frankreich, 1994 den „Waldemar-von-Knoeringen-Preis“ der Georg- von- Vollmar Akademie, 2000 die Ehrendoktorwürde der Ludwig-Maximilians-Universität München, 2008 den Wilhelm-Hoegner-Preis der SPD-Landtagsfraktion, 2012 den Karlspreis der Sudetendeutschen Landsmannschaft und im selben Jahr das große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland. 2010 wurde das Studienzentrum des Dachauer Jugendgästehauses nach ihm benannt.
Sein Tod wird eine große Lücke reißen. Unsere Gedanken sind auch bei seiner Familie und seinen Weggefährten und Freunden.
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Liebe Mitglieder der Lagergemeinschaft,
tieftraurig und bestürzt übermittle ich euch/Ihnen die Nachricht vom Tod unseres lieben Max. Er ist leider gestern Abend in einer Münchner Klinik verstorben.
Das Zentrum unserer Lagergemeinschaft ist gegangen, unersetzbar, unvergesslich!!!
Anna Andlauer, Schriftführerin der Lagergemeinschaft Dachau)
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Wir werden Max Mannheimer als unermüdlichen Kämpfer gegen das Vergessen und gegen das Wiederaufkommen faschistischen Ungeistes in Erinnerung behalten.
Renate Hennecke, Landessprecherin der VVN-BdA Bayern
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Auch wir werden ihn in respektvoller Erinnerung behalten.
Sozialforum Amper, Fürstenfeldbruck
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Die Beerdigung ist am Dienstag, den 27.9.2016 um 15.00 auf dem Neuen Israelitischen Friedhof in München, Garchinger Str. 37, 80805 München.

Ein Interview mit Max Mannheimer, erschienen im "freitag" 2013: Bitte Überschrift anklicken.

Montag, 19. September 2016
Petition für die Beendigung der Atomwaffen-Stationierung

Petition für die Beendigung der Atomwaffen-Stationierung in Deutschland. Wir fordern konkrete eigene Maßnahmen, um die Atomwaffen-Stationierung in Deutschland zu beenden. Wir fordern Taten statt leerer Worte:
nämlich den Abzug der Tornado-Flugzeuge
die Beendigung der Bundeswehr-Übungsflüge für den Einsatz
und die Kündigung der Stationierung für die US-Atomwaffen.
Dazu braucht die Bundesregierung weder die Genehmigung der USA noch die der NATO. Seit 1. September haben wir unter www.no-nukes-germany.de eine eigens für die Petition eingerichtete Webseite und über WeAct-Campact kann jetzt online unterschrieben werden. Bitte unterzeichnet die Petition und informiert Freunde und Bekannte.
Online unterschreiben: Bitte Überschrift anklicken.
Initiatoren: Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus, Münchner Friedensbündnis, Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit - München, IPPNW Regionalgruppe München und Oberbayern

Montag, 5. September 2016
Konstantin Wecker zum Wahlausgang

Söder spricht von einem „Weckruf für die Union“, die Presse spricht von „Merkels Debakel“, die „Anti- Merkelpartei landet erstmal vor der Merkel-Partei" – vieles wird abgesondert nach dieser Wahl, vor allem von hauptamtlich meinungsgegelten Absonderern wie Söder und Co. Aber, liebe Medien, habt ihr eigentlich schon mal drüber nachgedacht, dass ein Großteil der Schuld an diesem Desaster Euch zuzuschreiben ist? Erzählt einer der AfD-Spitzenfunktionäre, dass er sich eine Zusammenarbeit mit der NPD vorstellen kann, erhält er in den öffentlich-rechtlichen Sendern rauf und runter Gelegenheit, breit darüber zu reden. Wenige Tage vor dem Wahltermin.
Wann hat man in diesen Tagen von der Linken gehört, gelesen?
Warum muss man denn politisch pubertierende Populisten wie Petry, Gauland und Storch immer wieder in Talkrunden einladen, wo sie exzessiven Unsinn verbreiten dürfen und meist offensichtliche Lügengeschichten erzählen, um die schärfsten Attacken dann kurz darauf wieder zu relativieren - wohlgemerkt auch wieder mit mächtigem Presse-Trommelwirbel. Und dann sei mal nachgefragt, ob man denn seine Meinung als Politiker ständig ändern muss, oder ob für einen Politiker nicht das erste Ziel sein sollte eine eigene Meinung zu haben, sowie eine humanistisch demokratische Gesinnung, unbeeinflussbar von Lobbyisten und Wahlprognosen? Zwischen AfD und den Rechten in der Union gibt es wohl eine Arbeitsteilung: AfD fängt den Protest gegen zu viel Menschlichkeit ein; jemand wie Söder treibt den Rechtsruck innerhalb der Union voran, fordert, die AfD einzudämmen, indem man sich ihr anpasst. Wie es aussieht ist eine rechtskonservative Nach-Merkel-Ära ist schon in Vorbereitung. Ich habe nie gedacht, dass ich als alter Linker noch mal Frau Merkel verteidigen muss. Aber bei dem rassistischen „Merkel muss weg“-Gebrüll erwacht in mir ein natürlicher Schutzinstinkt. Bei Frau Petry als Kanzlerin würde ich in den Untergrund gehen.
Quelle: www.wecker.de/de/weckers-welt/item/729-Ein-kurzer-Zwischenruf.html

Dienstag, 30. August 2016
Presseerklärung von DiEM25

Neapel, Italien, 3. August 2016 – Italiens drittgrößte Stadt ist der neueste Zugang zum Netzwerk der “rebellischen Städte”, dessen länderübergreifendes Ziel es ist, die EU zu demokratisieren. DiEM25 freut sich sehr, Neapels Bürgermeister Luigi de Magistris in seinen Reihen begrüßen zu dürfen. Einst mutiger Staatsanwalt, der für seinen Kampf gegen die Mafia bekannt wurde, ist De Magistris nun vor kurzem mit einer überwältigenden Mehrheit von über 66% als Bürgermeister der Stadt Neapel wiedergewählt worden. Während der letzten fünf Jahre entwickelte sich Neapel – Italiens drittgrößte Stadt – zu einer der innovativsten „rebellischen Städte“ Europas im Kampf für eine wahrhaft demokratische EU, indem sie die direkte Beteiligung und Einbindung von Bürgern und sozialen Bewegungen in den politischen Entscheidungsprozess vorantrieb. Neapels effektive Förderung und Erhaltung öffentlicher Güter und sozialer Einrichtungen, die offene Aufnahmepolitik der Stadt im Bezug auf Migranten und Flüchtlinge sowie auch ihre Errungenschaft, die einzige europäische Großstadt zu sein, die es geschafft hat, ihre Wasserversorgung wieder zurück in die öffentliche Hand zu bringen, zeigen deutlich, dass ein Wandel von unten möglich und notwendig ist. Als Partner von DiEM25 schließt sich die italienische Stadt nun dem länderübergreifenden Graswurzelengagement der Bewegung an, um gemeinsam einen echten, nachhaltigen Wandel auch auf europäischem Niveau zu realisieren.
Quelle: Bitte Überschrift anklicken.
Rede von Yanis Varoufakis in Ägina, Griechenland: „Griechenland erstickt in einem zerfallenden Europa. Und Griechenland wird weiterhin ersticken, solange Europa zerfällt. Und Europa wird weiter zerfallen, solange Länder wie Griechenland erstickt werden.“
Nachzulesen auf www.diem25.org/rede-von-yanis-varoufakis-beim-diem25-mitgliedertreffen-in-agina-august-2016

Dienstag, 23. August 2016
Weltsozialforum beschließt "Ethischen Pakt"

Quebec/Quito. Die Vollversammlung des diesjährigen Weltsozialforums (WSF) hat die Vorschläge Ecuadors zur Bekämpfung der Steuerparadiese begrüßt. Dies berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Ecuadors, Andes. Das südamerikanische Land wird seinen Vorschlag zu deren Bekämpfung im September bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen einbringen. Außerdem soll es in Ecuador einen "Ethischen Pakt" geben, der gewählten Politikern sowie öffentlichen Angestellten verbietet, Kapital in Steueroasen zu haben. Im Februar 2017, parallel zu den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen, soll in einer Volksabstimmung über diesen Pakt abgestimmt werden ... wies besonders darauf hin, dass eine solche Regulierung wie beim Ethischen Pakt auch in Europa gut wäre, denn es könne nicht angehen, dass Verantwortliche im Öffentlichen Dienst ihr Vermögen in Steuerparadiesen hätten und damit der Gesellschaft Geld vorzuenthalten ... Ein globaler Aktionstag dagegen wurde beschlossen ... "Dieses Forum zeigt, dass die Agenden von sozialen Bewegungen und eines progressiven Staates sich nicht immer ausschließen, sondern dass sie gemeinsam etwas voranbringen können für das 'Gute Leben' der Völker", kommentiert Andes.
Quelle: Bitte Überschrift anklicken.

Freitag, 19. August 2016
„Governance“: Alles soll „Markt“ werden

Die „Governance“-Strategie: » Alles soll „Markt“ werden, nichts mehr so bleiben, wie es einst war ... Um das zu erreichen, hat sich das neoliberale Regime lange Zeit auf entstellende Art und Weise religiöser, humanistischer oder aufklärerischer Sinn-Motive bedient, um seinem globalen Entwurzelungs- und Umverteilungsprojekt Legitimation zu verschaffen und seine zerstörerischen Verwerfungen zu kaschieren: Die EU wurde als „Friedens“-Projekt deklariert, die Unterwerfung des Einzelnen unter Sachzwänge als „Freiheit“ verkauft, die „Menschenrechte“ als Kriegsgrund prostituiert und die Folgen der Finanz- und Bankenkatastrophe in eine Staatsschuldenkrise umerzählt und in Austeritätspolitik umgemünzt, die damit begründet wurde, „wir“ hätten „über unsere Verhältnisse gelebt“. Die Idee des „Fortschritts“ flankiert selbst noch die Abwicklung der Sozialsysteme, denn schließlich müsse man „den Gürtel enger schnallen“, damit alles „besser“ werden könne. Den Griechen dagegen gehe es schlecht, weil sie „faul“ seien und ihre „Hausaufgaben“ nicht machten ... Was etwa hat die SPD noch mit sozialer Gerechtigkeit zu tun, die CDU mit dem christlichen Menschenbild, die Grünen mit der Friedensbewegung, die FDP mit einem emanzipatorischen Konzept von Freiheit? Sind diese an sich diskussions- und sogar begrüßenswerten Konzepte wirklich noch handlungsleitende Orientierungen der Akteure oder längst schon nur noch reine Marketingköder, um die Parteibasis und das Wahlvolk bei Laune zu halten, während hinter den Kulissen eine ganz andere Agenda verfolgt wird? ... Governance exekutiert, ihre Agenten sind die Technokraten, wie es sie in jeder Partei, Universität oder Kirche, in jedem Krankenhaus, Theater, in Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften und Universitäten gibt. Dies ist geradezu die Voraussetzung für ihre universelle Expansion in alle Bereiche, dass es ihr gleichgültig ist, womit und mit wem sie es zu tun hat ... So wenig das Governance-Regime mangels Verstehen deshalb eine angemessene Antwort auf den Terror finden wird, so wenig wird es in der Lage sein, die Frage nach der Gerechtigkeit, nach Glück, Gesundheit, Bildung, kultureller Relevanz und anderem zu beantworten. Diese notwendigen Antworten sind nämlich kein Aggregat von Kennziffern, sondern Sinn- und Lebensentwürfe, also eben das, was dem Neoliberalismus, der nichts anderes als eine „Klassenkampfideologie“ der Oberen gegen die Unteren darstellt, vollständig fehlt ... Entweder folgt nun auf die Phase des Regierens über weiche Steuerung die längst vorbereitete offene Repression und also der Weg in eine immer totalitärere Regierungsform ... oder aber die Leitideen der Moderne von Gerechtigkeit, Aufklärung, Solidarität, Emanzipation, Humanismus werden endlich wieder zum Maßstab des Politischen erhoben, in einer Situation, in der die Chance auf Gegenwehr nunmehr sehr günstig ist ... Dieser Fall kann aber nur dann eintreten, wenn wir für ihn eintreten. Wir allesamt. Wider die Prinzipien der kalten instrumentellen Vernunft, der verlogenen Governance – und für das Wiedererstarken der humanistischen Idee von einer humaneren Welt. «
Aus einem Gespräch mit dem Publizisten und Philosophen Matthias Burchardt von der Universität Köln: Bitte Überschrift anklicken.

Dienstag, 9. August 2016
Weltsozialforum in Nordamerika

Mehr als 50.000 Aktivisten von rund 5.000 sozialen Bewegungen und zivilgesellschaftlichen Organisationen weltweit werden von 9. bis 14. August 2016 zum Weltsozialforum in Montreal, Kanada, erwartet. Sie alle eint der Einsatz für eine bessere Welt, für wirtschaftliche und soziale Rechte für alle Menschen sowie für solidarische und ökologische Alternativen zum derzeitigen Wirtschaftssystem. "Wir erwarten von dieser Begegnung in Montreal neue Impulse für den Kampf gegen die Armut und für mehr demokratische und soziale Rechte in der Welt. Der Veranstaltungsort erstmals in der nördlichen Hemisphäre ist gut geeignet für den Beweis, dass Armut nicht länger auf den globalen Süden beschränkt ist", erklärt Hugo Braun von Attac Deutschland. Das Weltsozialforum 2016 beginnt am 9. August mit einer großen Eröffnungsdemonstration in der Innenstadt von Montreal. Das Programm umfasst mehr als 1.200 Aktivitäten von mehr als 1.000 Organisationen aus 118 Ländern. Zusätzlich werden in diesem Jahr erstmals sieben große Konferenzen zu Themen wie soziale Ungleichheit, Flucht, Steueroasen, Klimagerechtigkeit und Bildung stattfinden. Mit dabei sind unter anderen die US-Autorin Naomi Klein, der französische Philosoph Edgar Morin, der italienische Politologe und Menschenrechtsaktivist Ricardo Petrella sowie Dominique Plihon, Professor für Volkswirtschaft und Sprecher von Attac Frankreich. Leider sind durch die restriktive Visapolitik der kanadischen Regierung zahlreiche Persönlichkeiten aus Afrika und Asien von der Teilnahme ausgeschlossen. "Das bestätigt die Erfahrung, dass auch sogenannte liberale Politiker keine Garantie für Weltoffenheit und Freizügigkeit sind", sagt Hugo Braun. Am Weltsozialforum 2016 werden mehr als 50 Attac-AktivistInnen aus Deutschland, Argentinien, Benin, Spanien, Frankreich, Japan, Marokko, Kanada, Großbritannien, Togo und Tunesien teilnehmen. Zu den Schwerpunktthemen der mehr als 20 Programmpunkte mit Attac-Beteiligung zählen die Bewegungen der Migration in und nach Europa, die Klimakrise, internationale Handelsabkommen wie CETA, TPP, TTIP, TiSA, Steueroasen sowie die Macht des Finanzsektors.
Quelle: www.attac.de/presse/detailansicht/news/weltsozialforum-kommt-erstmals-nach-nordamerika
Weltsozialforum Montreal: Bitte Überschrift anklicken.

Donnerstag, 28. Juli 2016
Unsere Waffe muss die Umarmung sein ...

... und die Freude am Leben weiterhin.
Liebe Freunde, mir ist bewusst, dass ich mit den folgenden Überlegungen bei einigen Menschen anecken werde, aber es haben nicht nur die Eltern der Opfer ein Kind verloren. Auch die Eltern des Täters. Wie werden sie jemals damit leben können? Und ich kann und werde mich eines Einfühlens in diese verirrten, verzweifelten und geistig verwirrten jungen Männer nicht erwehren ... Wir dürfen uns nicht instrumentalisieren lassen. Was in München passierte, ist schrecklich, aber es ist nur ein minimaler Teil des Schreckens, den die westlichen Mächte mit ihren ökonomischen Erpressungen und ihrem Staatsterrorismus im Irak, Afghanistan, Syrien und in vielen anderen Ländern mehr verursacht und verbreitet haben ... Nein und nochmals nein: es sind nicht die „Ausländer“, die „Araber“, die „Afrikaner“, die „Neger“ , die „Moslems“ die uns diese Welt zu einer unsicheren, unmenschlichen, oft unerträglichen Heimat machen. Es ist ein gnadenloses System, das die Gesellschaft zum blinden Gehorsam gegenüber der Finanzakkumulation zwingt. Das gilt es zu bekämpfen ...
Aus einem Kommentar von Konstantin Wecker: Bitte Überschrift anklicken.

Samstag, 23. Juli 2016
Die NATO-Politik ist offen für einen großen Krieg

Der diesjährige NATO-Gipfel fand in Warschau statt. Zeitgleich veranstalteten sechs polnische Organisationen aus der Friedens- und sozialen Bewegung sowie das internationale Netzwerk No to War – No to NATO am Wochenende vom 8. bis 10.7. in Warschau den NATO Gegengipfel „No to War – No to Militarism – Yes to Refugees“ und die Demonstration „Money for the Hungry not for Tanks“. Ziel der Veranstaltungen war die weitere Delegitimierung des größten Militärbündnisses der Welt, das weltweit permanent in Kriege verwickelt ist. Das internationale Netzwerk veranstaltet mit Partnern seit 2009 zu jedem NATO-Gipfel Protestaktionen und inhaltliche Diskussionen.
Bundesweite Demonstration am 8. Oktober 2016 in Berlin: Die bundesweiten Demonstrationen sollen in Berlin auf dem Alexanderplatz beginnen: "Die Waffen nieder! Kooperation statt NATO-Konfrontation! Abrüstung statt Sozialabbau!" Aufruf der Initiatoren: Bitte Überschrift anklicken. - Weitere Informationen auf: www.no-to-nato.org

Dienstag, 19. Juli 2016
Diktatoren lassen das Volk entscheiden, wenn es in ihre faschistischen Pläne passt

TÜRKEI: Recep Tayyip Erdogan schafft die Demokratie in der Türkei seit Jahren ab. Jetzt hat er es geschafft ... das prominenteste Zitat Recep Tayyip Erdogans ..., welches ihm zehn Monate Haft wegen Volksverhetzung eingebrockt hat: „Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“ ... Erst durch eine Verfassungsänderung nach dem Wahlsieg der AKP 2002 konnte Erdogan überhaupt als Abgeordneter ins türkische Parlament einziehen und damit 2003 zum Ministerpräsidenten gewählt werden. Das war der Putsch. Es war der Anfang des Weges zu dem, was wir jetzt sehen: die Rückkehr zu einem Regime, in letzter Konsequenz die Rückkehr zu einem Kalifat ... Recep Tayyip Erdogan ist ein Islamist.
Aus einem Bericht auf www.freitag.de/autoren/skerkof/der-putsch-vor-dem-putsch
Bericht vom 27. Dezember 2002: „Türkei ändert Verfassung“ auf www.n-tv.de/politik/Erdogans-Amtsantritt-gesichert-article116650.html

Wenngleich der jüngste Putschversuch des Militärs vereitelt wurde, könnte er den Untergang der türkischen Republik einläuten. „Ein Geschenk Gottes“. Gemeint ist der Blanko-Scheck der Legitimation des willkürlichen Umgangs mit vermeintlichen Staatsfeinden, den er sich am Putsch-Abend überreicht sah, worüber er seine Freude kaum verbergen konnte. Europa applaudierte noch für die erfolgreiche Niederschlagung des Putsches im Sinne der Verteidigung der Demokratie, da war vielen türkischen Bürgern schon das eigentliche Trauerspiel hinter den Kulissen bewusst, welches nun anstand ... Die geglückte Zerschlagung des Putsches war gleichzeitig die Rückgewinnung des bis dahin zunehmend bröckelnden Selbstbewusstseins der AKP-Anhängerschaft unter den Augen der ganzen Welt. - Quelle: www.freitag.de/autoren/yas/des-gottes-groesster-liebling
Die kurdische Nachrichtenagentur ANF veröffentlichte eine Liste mit den Namen hochrangiger Militärs, die als Putschisten inhaftiert worden seien. Unter ihnen seien mehrere Befehlshaber, die Operationen der türkischen Streitkräfte in den kurdischen Gebieten geführt hätten. »Der Zerfall des türkischen Staates schreitet voran«, frohlockte die Agentur deshalb. Mehr als 13.000 Staatsangestellte wurden ihrer Ämter enthoben, unter ihnen 30 Provinzgouverneure ... Führende Vertreter des Regimes propagieren eine Wiedereinführung der Todesstrafe – weil dies von »der Bevölkerung« verlangt werde. Diese Forderung dürfe »nicht übersehen werden«, erklärte Staatschef Recep Tayyip Erdogan in TRT. In Demokratien entscheide das Volk. - Der ganze Bericht: Bitte Überchrift anklicken.

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